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Das Bundesamt für Kommunikation will den Wettbewerb im Bereich der Auskunftsdienste über die
Teilnehmerverzeichnisse (heutige 111 und 115x) fördern. Aus diesem Grund werden noch im Januar 2001
an die künftige Anbieter neue vierstellige Nummern zugeteilt. Die neuen Nummern beginnen mit 18,
gefolgt von zwei weiteren Ziffern. Über diese Nummern können in Konkurrenz zu den bestehenden Diensten mit
den Nummern 111 (nationale Auskunft) und 115x (internationale Auskunft) Auskunftsdienste angeboten
werden.
Das BAKOM schreibt weiter, dass im Rahmen einer im Sommer 2000 durchgeführten Konsultation der betroffenen Kreise festgestellt worden ist, dass im Bereich der Auskunftsdienste über Rufnummern Bedarf an echtem Wettbewerb besteht. Heute können Anbieter, die einen reinen Informationsdienst, aber keinen öffentlichen Telefondienst bereitstellen, die Nummer 111 nicht benutzen. Dies trifft mit Ausnahme von Swisscom (Festnetz) und den drei Mobilfunkanbietern auf jeden anderen Anbieter zu. Diese Diskriminierung will das BAKOM aufheben. Um einheitliche Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten, wird die Nummer 111 langfristig durch neue vierstellige Auskunftsnummern ersetzt werden. Heute betreiben nur Swisscom und Orange einen eigenen Auskunftsdienst. Es bleibt die Frage, wieviele Anbieter sich wirklich um die neuen Auskunftsnummer interessieren. Das Interesse dürfte unserer Ansicht an beschränkt sein, denn Auskunftsdienste gelten nicht gerade als lukrative Perle innerhalb der Telekommunikation. Ralf Beyeler
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