Inhaltsverzeichnis:1. Schnelles Surfen macht mehr Spass
2.
Ein Blick auf weitere Tarifleistungen lohnt sich
Surfen per Breitbandzugang macht Spass, da sich die Seiten schneller aufbauen
und grössere Datenmengen schneller heruntergeladen werden können. Allerdings ist
der Internetzugang per ADSL- oder
Kabelinternet-Anschluss auch mit höheren
monatlichen Grundkosten als bei Internet-by-Call-Verbindungen per Analogmodem-
(bis zu 56 kBit/s) oder ISDN-Karte (64 bzw. 128 kBit/s im Downstream)
verbunden. Für einen ADSL-2000-Anschluss mit
Flatrate-Zugang zahlen private Nutzer etwa
50 Franken im Monat.
Einen guten Mittelweg zum schnelleren Surfen finden Gelegenheitssurfer
in ADSL-Anschlüssen mit geringerer Bandbreite, so genannte ADSL-light-Anschlüsse.
Sie kosten weniger als 10 Franken Grundgebühr im Monat, hinzu kommen jedoch
Kosten pro verbrauchtes Datenvolumen im Netz. Auf diese Weise haben Interessierte
jedoch die Möglichkeit, zunächst vergleichsweise kostengünstig die Vorzüge eines
schnelleren Internetzugangs auszuprobieren. Später kann man in den meisten
Fällen auf Wunsch problemlos in schnellere - aber auch teurere -
Anschlussangebote wechseln.
Einige Provider haben die Bandbreiten erhöht

Vor einigen Tagen haben die Internetanbieter
Bluewin, sunrise und
SolNet die Bandbreite in ihren ADSL-Einsteigerangeboten
verdoppelt. Ab sofort surfen die Kunden nicht mehr wie zuvor mit 150 kBit/s
im Downstream und 50 kBit/s im Upstream, sondern empfangen die Daten aus
dem Internet mit 300 kBit/s und versenden sie mit 100 kBit/s.
Gleichzeitig sind die monatlichen Grundpreise für die Breitbandzugänge
unverändert geblieben: Bei der Internetmarke der
Swisscom zahlen die Kunden zum Beispiel je nach
gewähltem Servicepackage 9 bzw. 15 Franken im Monat. Bei sunrise dagegen
kann man zwischen einem grundgebührfreien und einem 9.90 Franken teuren
Zugang wählen.
Doch nicht alle Provider haben die Bandbreiten-Erhöhung mitgemacht: Bei den
Anbietern Ticinocom und
VTX finden Gelegenheitssurfer noch immer
Zugänge mit 150/50 kBit/s vor, die monatlichen Grundpreise bewegen sich
dafür zwischen 0 und 9.90 Franken.
Die Tarifdetails im Vergleich

Pro Minute und pro Megabyte abgerechnete ADSL-Angebote lassen sich nur schwer
miteinander vergleichen, da zum Beispiel der Volumenverbrauch pro Stunde stark
von dem Surfverhalten des Nutzers abhängt. Generell lässt sich sagen: Wer beim
Surfen im Internet Zeit nehmen möchte, aber wenig Datenvolumen verbraucht, fährt
sicherlich mit dem nach Megabyte abgerechneten Zugang von sunrise besser als
mit den nach Onlinezeit abgerechneten Angeboten von Bluewin und SolNet, die sich
wiederum eher für kurze Online-Sesions eignen.
sunrise bietet zudem mit ADSL free den einzigen Zugang unserer Auswahl, in
dem keine Kosten anfallen, solange der User nicht online gegangen ist. Erst
beim Surfen werden 39 Rappen pro verbrauchtes Megabyte berechnet. Im
SolNet-Produkt sind zwar im monatlichen Grundpreis von 9.90 Franken
20 MB Datenvolumen bereits enthalten, der rechnerische Megabyte-Preis
liegt dabei immer noch höher als im ADSL-free-Angebot von sunrise.
Für den ADSL-flex-Anschluss sollten sich Gelegenheitssurfer entscheiden,
die jeden Monat mehr als 50 MB Datenvolumen im Monat verbrauchen. Wer
weniger versurft, fährt dagegen mit dem ADSL-free-Anschluss günstiger. Doch
Vorsicht: Bleibt der ADSL-free-Zugang länger als drei Monate ungenutzt, so wird
er automatisch in ein ADSL-300-flex-Abonnement umgewandelt. Bei SolNet sparen
die ADSL-light-Nutzer gegenüber dem Swisscom-Angebot. Selbst Wenigsurfer, die im
Monat nur fünf Stunden online sind, zahlen mit 18.90 Franken weniger als die Swisscom-Kunden (21 Franken).
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