Inhaltsverzeichnis:1. Der neue Blackberry unter der Lupe
2.
Player für Musik und Videos
Schon im letzten Herbst gab es erste
Gerüchte zum Blackberry 8800. Auf dem
3GSM Weltkongress
im Februar stellte RIM das
Gerät offiziell vor. teltarif hatte Gelegenheit,
das Smartphone schon jetzt zu testen.
Das schwarz-silberne Gerät wirkt schon auf den ersten Blick sehr edel. Im
Vergleich zu anderen Blackberrys ist der 8800 auch recht dünn und auch schmal.
Dafür ist der Handheld aber etwas länger als beispielsweise der Blackberry
8700. Das neue Flaggschiff des kanadischen Herstellers RIM ist exakt 114 mal
14 mal 66 Millimeter gross und wiegt 134 Gramm. Damit ist das Handy mit
integriertem E-Mail-Pushdienst nicht gerade ein Leichtgewicht. Dafür überzeugt
es durch seinen Funktionsumfang.
Funktionsumfang besser als bei Vorgängern

Mit dem Blackberry 8800 bekommen die Anwender nicht nur ein Handy mit
automatischem E-Mail-Empfang und Organizer. Zusätzlich kann man mit dem Gerät
auch im Internet surfen und nicht zuletzt verfügt es
als erster Blackberry über ein integriertes GPS-Modul. Allerdings weist es
auch Defizite gegenüber früheren RIM-Handhelds auf. So verfügt der Blackberry
8800 zwar über eine QWERTZ-Tastatur. Die Tasten sind aber so klein geraten,
dass die Bedienung recht schwer fällt. Nicht selten erwischt man auch nach
längerer Eingewöhnung eine falsche Taste oder sogar zwei Tasten
gleichzeitig.
Die Bedienung mit den Track-Wheel anstelle der zwei bei früheren
Modellen bekannten Tasten auf der rechten Seite ist für echte Blackberry-Fans
zuerst ungewohnt. Allerdings kommt man auch mit diesem Konzept, das auch
schon beim Blackberry Pearl realisiert
wurde, recht gut zurecht. Allerdings wirkt der Track-Wheel etwas billig, so
dass während des Tests die Frage aufkam, ob die Hardware auch bei einer
längeren intensiven Nutzung noch problemlos funktioniert.
Hauptmenü ähnlich wie bei PDAs

Das Hauptmenü ähnelt dem des "Heute"-Bildschirms bei einem PDA.
Hier bekommt man auf einen Blick Informationen über
Mailbox-, Mail-, Text- und Mediennachrichten,
das Anrufprotokoll und anstehende Termine. Auf Knopfdruck lassen sich die
jeweiligen Anwendungen dann auch direkt aufrufen.
Ebenfalls über eine Taste gelangt man auch ins Hauptmenü. Dieses ist
ähnlich aufgebaut wie die Menüs anderer Blackberry-Handhelds. Darüber lassen
sich dann auch alle anderen Funktionen und Anwendungen erreichen. Direkt
links oben findet sich auch eine Einleitung, die Aufschluss über die
Funktionen des neuen Smartphones gibt. Ferner
lassen sich über diesen Menüpunkt auch die wichtigsten Features einrichten.
Dabei können auch auf der SIM-Karte gespeicherte Kontakte ins Adressbuch
auf dem Telefon übernommen werden.
Im Hauptmenü gibt es ferner getrennte Punkte für E-Mails sowie
SMS/MMS. Ferner gibt es
getrennte Browser für Vodafone live! und
Internet. Die Darstellung der Web-Seiten ist sehr gut. Selbst nicht für die
Nutzung auf einem PDA-Bildschirm optimierte Homepages lassen sich sinnvoll
nutzen. Das Display bietet eine Auflösung
von 320 mal 240 Pixel und stellt bis zu 65 536 Farben dar.
Der Seitenaufbau ist recht zügig, obwohl das Gerät lediglich GPRS
und EDGE im GSM-Netz unterstützt und das
Einbuchen ins UMTS-Netz nicht erlaubt.
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