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Inhaltsverzeichnis:
1. OLED: Keinerlei Blickwinkelabhängigkeit mehr 2. E-Papier: (Fast) ohne Strom 3. Projektion: Sprengung der Display-Grenzen
Die Vorteile von LCDs sind zahlreich: Überschaubarer Stromverbrauch, (inzwischen) kräftige Farben und schnelle Reaktionszeiten, kompakte Bauform, lange Lebensdauer, die meist nur durch die Alterung des Backlights begrenzt ist. Farb-LCDs haben aber auch Nachteile: Ohne Strom bei ausgeschalteter Hintergrundbeleuchtung sind sie (fast) nicht mehr lesbar. Starkes Umgebungslicht kann durch Reflektionen auf dem Display den angezeigten Inhalt unlesbar machen; dieses kann manchmal durch Verstärkung der Hintergrundbeleuchtung auf Kosten eines höheren Stromverbrauchs ausgeglichen werden. Farbe, Helligkeit und Kontrast variieren mehr oder weniger mit dem Blickwinkel. Je geringer diese Blickwinkelabhängigkeit, desto höher ist meist der Stromverbrauch. Zudem gelingt die Verteilung des Hintergrundlichts auf die Anzeigefläche meist nicht ganz gleichmässig.
OLED: Keinerlei Blickwinkelabhängigkeit mehr
OLEDs haben aber auch ihre Probleme: Die verwendeten organischen Halbleiter sind alles andere als einfach zu handhabende Substanzen, sie reagieren empfindlich auf Wasser, Sauerstoff, Wärme und übermässigen Stromfluss. OLED-Displays der ersten Generationen zeigten folglich eine Art Einbrennen, ganz ähnlich, wie man es von alten Röhrenmonitoren und manchen Plasmadisplays kennt: Pixel, die lange Zeit aktiv waren, leuchteten schwächer. Beim Siemens S88, einem der ersten Geräte mit OLED-Hauptdisplay, gab es sogar Probleme mit der Farbabstimmung: Die drei Farben addierten sich nicht zu weiss, sondern zu einer Art Bernsteinfarbe. Entsprechend waren auch angezeigte Fotos stets farbstichig. Die meisten der vorgenannten Probleme scheint Samsung in den letzten Jahren durch kontinuierliche Weiterentwicklung gelöst zu haben. Insbesondere ermöglicht die aktive Transistor-Matrix in AMOLEDs auch vergleichsweise grosse OLED-Displays. Nur ein prinzipielles Problem bleibt: Ohne Strom bleibt ein OLED immer dunkel. Immerhin gilt aber: Es wird nur so viel Strom verbraucht, wie auch Pixel leuchten. Ein eingeschränkter Betrieb, bei dem z.B. nur ein paar Pixel die Uhrzeit weiss (oder farbig) auf schwarz zeigen, belastet den Akku also nicht allzu sehr.
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