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Das organisierte Verbrechen hat in Mexiko
zur Terrorisierung der Bevölkerung erstmals die sozialen Netzwerke
Twitter und Facebook eingesetzt. Wie die Medien des
mittelamerikanischen Landes gestern weiter berichteten, blieben in einigen
Städten im Norden Mexikos Schulen leer und Geschäfte geschlossen,
nachdem über Twitter und Facebook Warnungen vor Schiessereien zwischen
Drogenkartellen und Soldaten aufgetaucht waren.
Der Gouverneur des Bundesstaates Tamaulipas, Eugenio Hernández Flores, gab zu, dass es Gerüchte über Zusammenstösse gebe. Er rief die Menschen aber dazu auf, nicht in Panik zu verfallen und Ruhe zu bewahren. In der betroffenen Region kämpfen vor allem das Golfkartell und die kriminelle Organisation "Los Zetas" um die Vorherrschaft vor allem im Drogenhandel. Nach Behördenangaben sind in Tamaulipas am vergangenen Wochenende 19 Menschen ermordet worden. Allein in der Nacht zum Freitag wurden bei verschiedenen Zusammenstössen sieben Personen getötet und elf Soldaten verletzt. In Mexiko wurden 2009 nach Angaben der Tageszeitung "El Universal" vom Freitag 7 724 Menschen getötet. Präsident Felipe Calderon hat insgesamt mehrere Zehntausend Soldaten in den Kampf gegen die Drogenkartelle geschickt, vor allem in die Grenzgebiete zwischen Mexiko und den USA. Seit seinem Amtsantritt im Dezember 2006 kamen in dem Konflikt nach Zeitungsangaben über 16 000 Menschen ums Leben. dpa / Marie-Anne Winter
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