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Smartphones - die mobilen Alleskönner
Schlaue Telefone ersetzen Taschencomputer
Von der eierlegenden Wollmilchsau träumt jeder. Für den Handymarkt sind das die so genannten Smartphones. Mit diesen Superhandys ist alles möglich - Adressen und Termine verwalten, E-Mails verschicken, Memos aufnehmen - inzwischen gehört auch Fotos schiessen und versenden dazu - und nicht zuletzt kann man mit einem solchen Alleskönner auch mobil telefonieren. Die meisten Handy-Hersteller haben mittlerweile "schlaue Telefone", denn Smartphone heisst nichts anderes, im Angebot. Für alle, die bisher ein Mobiltelefon und einen Handheld benutzt haben, jetzt aber nur noch ein Gerät mit sich herumtragen möchten, ist diese Kombination also die Lösung.
      Deshalb rüsten klassische Handy-Hersteller ihre neuen Geräte mit grösseren und bunteren Displays aus und verpassen ihnen aufwendige Adress- und Terminfunktionen. Aber auch Handheld-Produzenten reagieren auf die verstärkte Konkurrenz aus dem Handy-Lager und rüsten ihre Produkte mit Antennen aus.
      Die ersten ernstzunehmenden Smartphones waren das R380s von Ericsson, das Ende 2000 vorgestellt wurde, der Communicator von Nokia (9110), der Ende ebenfalls 2000 auf den Markt kam und das Trium Mondo, das kurze Zeit später folgte.
      Der Mobilfunkbetreiber Orange vermarktet seit 2002 das Windows Mobile-Smartphone SPV E100, ein Jahr kam der Nachfolger SPV E200 heraus. Swisscom Mobile brachte Anfang 2003 mit dem Smartphone Qtek 1010 einen telefonierfähigen PDA auf den Markt. Seit dem sind eine ganze Reihe von Geräten gefolgt.

Zahlreiche Zusatzfunktionen haben ihren Preis

Bei den Communicator-Modellen von Nokia können Texte über eine aufklappbare Tastatur eingegeben werdem. Bei anderen Geräten wie dem Treo 650 ist eine vollständige - aber naturgemäss sehr kleine - Tastatur unter dem Display auf der Seite im Design integriert. Bei anderen Geräten wiederum erfolgt die Eingabe wie bei Handhelds über einen Stift oder über einen Touch-Screen. Das geht schneller als das Tippen einer SMS auf dem Handy, aber langsamer als auf der Computertastatur. Doch selbst die Smartphones mit Tastatur sind bei der Texteingabe nicht die schnellsten. Letztlich ist die Wahl der Eingabeart einfach Geschmackssache.
      Inzwischen gibt es für einige Modelle auch zusätzliche Tastaturen, mit denen die Texteingabe schneller und komfortabler wird - allerdings hat man dann wieder ein extra Zubehörteil, das man mitschleppen muss. Und genau das wollte man durch die Anschaffung eines Smartphones ja eigentlich vermeiden. Ein anderes Thema ist die Ausdauer der Akkus - denn bei denn mit den vielen Funktionen und dem Einsatz grosser Farbdisplays verkürzt sich die Laufzeit der Geräte. Die Smartphones halten bei intensivem Einsatz kaum länger als zwei Tage durch.
      Es ist ratsam, vor dem Kauf eines Smartphones genau zu prüfen, ob man die zahlreichen Zusatzfunktionen überhaupt gebrauchen kann. Wer in erster Linie nur telefonieren will, dürfte mit den meisten Smartphones nicht glücklich werden, denn die vielen Funktionen gehen zu Lasten von Gewicht, Betriebszeit und Preis. In Sachen Adressen- und Termin-Funktionen bekommen die Smartphones ohnehin schon Konkurrenz, denn auch die normalen Handys werden in dieser Hinsicht immer schlauer.
      Wegen der Fülle der neuen Smartphones, die in der letzten Zeit auf den Markt gekommen sind, verzichten wir auf eine Extra-Seite, auf der die einzelnen Geräte noch einmal vorgestellt werden. Sie finden die Beschreibung der Smartphones in unserem Newsarchiv - am einfachsten ist das über die Eingabe des Gerätenamens in unsere Suchfunktion im Kopf der einzelnen Teltarif-Seiten.
      Im Anschluss listen wir die zehn aktuellsten Meldungen aus dem Bereich "Smartphones" auf:

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