Inhaltsverzeichnis:1. MMS-Grussbotschaften
2.
MMS-Technik
3.
MMS-Preise
4.
MMS-Postkarte
MMS (Multimedia Messaging Service) ermöglicht nicht nur den Versand von Texten,
kurzen Melodien und digitalen Bildern. Via MMS können auch umfangreiche multimediale
Nachrichtensequenzen wie etwa kurze Fussball- oder Video-Clips sowie Postkarten verschickt
werden. Im Unterschied zu WAP und Internet-Nutzung per
Mobiltelefon erfordern und ermöglichen MMS-Nachrichten jedoch keine weiteren
Benutzereingriffe. Der Ablauf wird wie bei einer Powerpoint-Präsentation
drehbuchartig vom Autor vorgegeben.
MMS können von Handy zu Handy, von Handy zu E-Mail oder von E-Mail zu Handy
verschickt werden. Auch der Versand und Empfang im Festnetz ist mittlerweile möglich,
obwohl es bislang nur wenige Festnetz-Geräte gibt, die dieses Feature unterstützen.
Mögliche Inhalte von MMS sind Videoclips, MP3-Dateien, Bild-Postkarten,
Cartoon-Bildschirmschoner und auch digitale Texte.
Der Versand von MMS erfolgt über
GPRS oder
UMTS. Der Mobilfunkstandard der dritten Generation könnte
die multimedialen Kurzmitteilungen noch bunter und die Nutzung bequemer machen, da die
Übertragung deutlich schneller geht. Seit der Markteinführung von MMS im
Sommer 2002 haben die Netzbetreiber das Angebot an Inhalten und Geräten
kontinuierlich ausgebaut. Seit November 2003 bietet etwa
Swisscom Mobile den Multimediadienst
Vodafone live! an. Auch das Versenden der multimedialen
Kurznachrichten in die Netze anderer Betreiber stellt kein Problem mehr dar.
Angesichts unterschiedlicher Endgeräte wird vor der Zustellung einer MMS-Nachricht
geprüft, ob man diese MMS empfangen kann oder nicht. Besitzt man noch kein MMS-fähiges
Handy, so erhält man eine herkömmliche
SMS, die darüber
informiert, dass man eine MMS empfangen hat. Auch bekommt man Informationen,
wie diese beispielsweise über Web oder WAP abgerufen werden kann. Inzwischen werden
MMS aber von den meisten Endgeräten verschiedener Hersteller unterstützt.
Als Bremsklotz für die weitere Ausbreitung von MMS erweisen sich allerdings die
nicht unerheblichen Kosten für den Versand. Auch ist für den MMS-Empfang eine
entsprechende Konfiguration des Mobiltelefons notwendig.
Ist ja alles so schön bunt hier!

Per MMS können beispielsweise aktuelle News mit farbigem Bild und Ton empfangen
werden. Auch aktuelle Sportereignisse oder Video-Clips aus den Charts kommen
per MMS aufs Handy-Display. Mit entsprechendem Kamera-Handy lassen sich auch
kurze Videoaufnahmen machen und an Freunde, Verwandte oder Businesspartner
versenden. Grosser Beliebtheit erfreut sich auch das Verschicken von digitalen
Schnappschüssen von Mobiltelefon zu Mobiltelefon oder an andere Endgeräte.
Persönliche Fotoalben im Netz - ohnehin eine schnell wachsende Erscheinung
angesichts handlicher Digitalkameras - können als Basis für MMS-Nachrichten
dienen.
Via MMS besteht auch die Möglichkeit, Urlaubsbilder als Postkarte zu versenden,
die dann leibhaftig im Briefkasten des Empfängers landen. Auch der Übermittlung
von längeren Texten - beispielsweise über Infochannels - steht dank MMS nichts
mehr im Wege. Diese können mit begleitenden Tönen und Bildern angereichert
werden.
Die Nachrichtenlänge, Gestaltung und Dateigrösse einer MMS ist im Prinzip nicht
begrenzt: Mit GPRS-Technologie waren bei Markteinführung MMS-Nachrichten mit
ca. 40 bis 50 kB je Nachricht üblich. Damit kann umfangreicher Text,
inklusive ein bis zwei kleiner Bilder und einer kurzen Tonsequenz versandt werden.
Mittlerweile sind MMS mit Grössen bis zu 300 kB und damit auch der Empfang
kurzer Musik- und Sportclips möglich.
Content ist das Stichwort!

Per MMS besteht auch beispielsweise die Möglichkeit, lexikalische Grundbegriffe - etwa
die Schreibweise und Aussprache eines Worts - in einer Fremdsprache und touristische
Attraktionen wie örtliche Sehenswürdigkeiten einzuspielen. Grosse Verkaufserfolge
versprechen sich die Anbieter von Sportnachrichten sowie auch von erotischen Inhalten,
die per multimedialer Kurzmitteilung aufs Handy kommen. Flirten und Partnersuche per
MMS sind auch keine Zukunftsmusik mehr. Ebenfalls bereits möglich sind der Empfang
animierter Wettervorhersagen mit kleinen Wetterkarten, Börsendaten mit Kursverläufen,
Politik mit Schlagzeilen und Foto und Anfahrtsbeschreibungen mit Stadtplan und markanten
Punkten im Bild.
Das Handy konfigurieren

Nach dem Kauf eines Handys ist die Konfiguration eine der letzten Hürden auf dem
Weg zur ersten MMS, sofern die nötigen Daten nicht bereits vom Anbieter voreingestellt
wurden. Denn ohne entsprechende Einstellungen ist das Versenden und Empfangen von MMS
nicht möglich. Hierbei helfen viele der Schweizer Anbieter. Kunden bekommen auf Wunsch
- oder manchmal auch sofort nach dem ersten Einschalten des neuen Mobiltelefons - per
SMS mitgeteilt, wie sie ihr Handy konfigurieren müssen. Nähere Angaben finden sich
auch häufig in den Benutzerhandbüchern der Geräte. Zudem bieten die Mobilfunknetzbetreiber
oftmals die Möglichkeit an, MMS am heimischen Computer zu erstellen und an entsprechende
Endgeräte zu versenden. Besitzer von nicht MMS-fähigen Geräten können sich auf den
Seiten der Betreiber erhaltene MMS herunterladen und anschauen. Über den Empfang einer
MMS werden Sie per SMS informiert.
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