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Inhaltsverzeichnis:
1. TDMA und WCDMA 2. Daten in GSM-Netzen 3. Daten in UMTS-Netzen UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) wird auch als die dritte Generation des Mobilfunks (3G) bezeichnet. Zur ersten Generation des Mobilfunks gehörten die analogen Netze. Die zweite Generation des Mobilfunks sind die derzeitigen auf dem GSM-Standard basierenden digitalen Netze, die auch nach Einführung des UMTS-Standards bis auf weiteres in Betrieb bleiben, um für Sprachtelefonie erweiterte Kapazitäten zu schaffen und UMTS-Versorgungslücken ausserhalb der Städte und Ballungsgebiete zu schliessen.
TDMA und WCDMA - Die Carrier-Technologien von GSM und UMTS
Deswegen wird beim GSM der Zeitmultiplex (TDMA - Time Division Multiple Access) verwendet. Das bedeutet, dass auf einer Frequenz nacheinander verschiedene Geräte senden. Jedes Gerät hat für seine Daten- oder Sprachübertragung jeweils nur einen bestimmten kurzen Zeitschlitz zur Verfügung. Hierzu ein Beispiel: Ein Sender überträgt Daten in Zeitschlitzen, die jeweils 1/100 Sekunde lang sind. Die erste 1/100 Sekunde werden dann Daten zum Handy 1 übertragen. Die nächste 1/100 Sekunde ist Handy 2 dran, usw. Nach ca. fünf bis acht Handys beginnt dann die Rotation von vorne, damit jedes Handy mehrfach pro Sekunde versorgt wird. UMTS hingegen basiert auf dem so genannten WCDMA-Verfahren (Wideband Code Division Multiple Access), das sich stark vom bisher eingesetzten Zeitmultiplex-Verfahren unterscheidet. Bei WCDMA werden alle Daten innerhalb einer Funkzelle auf derselben Frequenz und zum gleichen Zeitpunkt übertragen. Auseinander gehalten werden die Daten durch Codes, welche durch Sender und Empfänger ausgehandelt wurden. Ähnlich wie bei GPRS teilen sich die Teilnehmer dynamisch, das heisst automatisch angepasst, die insgesamt zur Verfügung stehende Bandbreite der Funkzelle. Damit lässt sich die Übertragungsgeschwindigkeit erhöhen und die Netzressourcen können optimal genutzt werden. Weiterer Pluspunkt des Verfahrens: Der Teilnehmer ist immer online, Informationen sind jederzeit verfügbar und müssen nicht erst abgerufen werden. Nachteil des Verfahrens: Die maximale Übertragungsrate sinkt mit dem Abstand des Handys zum Funkmast und mit der Geschwindigkeit, mit welcher das Handy (zum Beispiel im Auto oder Zug) bewegt wird. nächste Seite: Daten in GSM-Netzen |
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