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  teltarif.ch       Internet       Infoseite: Voice over IP
VoIP - Telefonieren über das Internet hilft sparen
Wir zeigen Ihnen alles rund um die Internet-Telefonie
Internet-Telefonie-Provider machen den Telefonteilnehmern den Wechsel zu Voice over IP (VoIP) mit kostenlosen Gesprächen schmackhaft. Zwar ist das Telefonieren per VoIP nicht wirklich kostenlos, da neben den monatlichen Grundkosten für den erforderlichen ADSL-Anschluss und -Zugang auch für die meisten Verbindungen zusätzlich Minutenpreise anfallen, doch günstige Gespräche sind allemal drin. Allerdings scheuen viele Internetnutzer noch den zumindest teilweisen Umstieg auf die Internet-Telefonie, da ihnen - auch wenn bei ihnen zu Hause die technischen Voraussetzungen schon längst gegeben sind - der Umstieg zu kompliziert erscheint. Wir erklären Ihnen daher in aller Kürze, worauf beim Einstieg in die Internet-Telefonie und die Wahl bzw. Einrichtung des VoIP-Anschlusses zu achten ist.
      Eines vorab: Bei manchem Vollanschlussanbieter bekommen die Kunden mittlerweile keine Telefonanschlüsse mehr, sondern telefonieren über die Breitbandleitung. Hierbei handelt es sich jedoch zu allermeist nicht um klassische VoIP-Leitungen, sondern um das Next Generation Network (NGN).

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Bild: phecsone / (c) Fotolia
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Die Voraussetzungen

Per VoIP kann man auf drei Arten telefonieren: Über ein kostenfrei im Internet erhältliches PC-Softphone unter Verwendung eines Headsets, mit einem speziellen IP-Telefon, das den SIP-Standard unterstützt, oder mit dem herkömmlichen Telefonapparat in Verbindung mit einem VoIP-Adapter oder einem anschlussfähigen VoIP-Router. Lediglich bei der Softphone-Variante muss der Computer eingeschaltet sein, in den beiden anderen Fällen klingelt das für den VoIP-Anschluss genutzte Telefon auch bei ausgeschaltetem Rechner.
      Neben dem reinen Telefon und dem Internetzugang sollte der Kunde einen ADSL-Anschluss besitzen, um eine ausreichend gute Sprachqualität zu erhalten. Wichtig ist nämlich auch die Geschwindigkeit, mit der die Daten versendet werden (Upstream-Geschwindigkeit). Beim Telefonieren im Internet fällt ein Datenvolumen von etwa 80 kBit/s an - selbst langsame ADSL-Varianten bieten daher oftmals bereits eine ausreichende Upload-Geschwindigkeit, wenn man nicht gleichzeitig telefonieren und surfen will. Als ADSL-Zugang sollte am besten gleich eine Flatrate gewählt werden, um nicht durch einen unerwartet hohen Datenvolumen-Verbrauch am Monatsende ordentlich zuzahlen zu müssen.
      Neben VoIP-Angeboten des jeweiligen ADSL-Providers kann der Kunde auch auf providerunabhängige VoIP-Produkte anderer Anbieter zurückgreifen, die mit jedem ADSL-Zugang nutzbar sind.

Das SIP-Protokoll

Doch nicht nur die Gesprächspreise sollten die Wahl des VoIP-Providers entscheiden. Wer beispielsweise nicht nur gelegentlich das VoIP-Telefon nutzen möchte, sollte darauf achten, dass der gewählte Dienst das so genannte Session Internet Protocol (SIP) unterstützt. Dieses offene und sehr weit verbreitete Netzprotokoll zum Aufbau einer Kommunikationssitzung wird von vielen IP-Telefonen unterstützt und scheint sich zum Standard-Protokoll für VoIP zu entwickeln - und gewährleistet damit im Gegensatz zu proprietären Lösungen die Kompatibilität mit anderen Diensten: Beispielsweise ist die kostenlose Skype-Software nicht kompatibel mit weiteren VoIP-Angeboten, die Skype-Nutzer sind daher auf die Soft- und Hardware, die von der Herstellerfirma autorisiert wurde, angewiesen. Die Unterstützung von SIP ist also wichtig, um mit vielen Nutzern kostenlose Telefonate über das Internet führen zu können.

Die Funktionen

Merkmale wie Rufnummernübertragung, Parallelruf, Anklopfen, Makeln, CLIP, Konferenzen, Voicebox im Internet, Nachrichtenzustellung per Mail und einem Telefonbucheintrag für VoIP-Anschlüsse, die auch von Festnetz-Anbietern bekannt sind, bieten einige VoIP-Provider bereits an. In Verbindung mit geeigneter Hardware lassen sich auch Komfortmerkmale wie die Rufnummernanzeige oder "Rückruf bei Besetzt" nutzen. Allerdings fehlt es noch an anderen Dingen, zum Beispiel bei der Umsetzung einer sinnvollen Notruffunktion.

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