mobile Zukunft

vier zusätzliche Mobilfunklizenzen

Insgesamt sollen im ersten oder zweiten Quartal 2000 vier Konzessionen für die neuen UMTS-Mobilfunknetze ausgeschrieben werden. Dies ergab eine Befragung des BAKOM bei 22 verschiedenen Parteien.
Von Ralf Beyeler
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Das Bundesamt für Kommunikation hat ihre Pläne bezüglich den neuen Mobilfunknetze im UTMS-Standard vorgestellt. Beim UMTS-Standard handelt es sich um den Nachfolger des heute in Europa und weiten Teilen der Welt üblichen GSM-Standards. Mit UMTS werden wesentlich höhere Geschwindigkeiten zum Datenaustausch zur Verfügung stehen. Ausgangsbasis des veröffentlichten BAKOM-Berichtes waren insgesamt 22 eingegangene Fragebögen, davon acht von Interressenten an einer entsprechenden Lizenz. Das Bundesamt sieht die kommerzielle Inbetriebnahme der ersten UMTS-Netze für den 01. Januar 1999 vor. Die Konzessionen sollen im zweiten oder dritten Quartal 2000 erfolgen.

Bei UMTS wird die Sprachtelefonie als ein wichtiger Dienst betrachtet. Noch wichtiger sind dagegen die neuen Informationsdienste auf der Basis von Multimedia-Anwendungen. Die Netzbetreiber werden sowohl Dienste wie als auch Inhalte anbieten. Es wird damit gerechnet, dass unabhängige Diensteanbieter Informationen anbieten werden. Einzelne Betreiber sehen die Wichtigkeit von Diensteanbietern ohne eigene Infrastruktur. Die Mehrheit der befragten Parteien ist jedoch dagegen, dass UMTS-Netzbetreiber verpflichtet werden, unabhängigen Diensteanbietern den Zugang zu ihren Netzen gewährleisten zu müssen.

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