Untersuchung

diAx-Netzabdeckung im Verzug - ComCom-Untersuchung

Die Sonntags-Zeitung schreibt in ihrer heutigen Ausgabe, dass gegen den Mobilfunkanbieter diAx eine Untersuchung durchgeführt wird. Die vorgesehene Abdeckung konnte wegen zahlreichen Einsprachen nicht erreicht werden.
Von Ralf Beyeler
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Die eidgenössische Kommunikations-Kommission ComCom soll gegen den Mobilfunkanbieter diAx eine Untersuchung durchführen. Der Grund: diAx hat Ende Mai erst eine Abdeckung von 80% statt 84.4% erreicht. Das von diAx im Konzessionsgesuch selbst gesteckte Ziel hat diAx nach Zeitungsangaben erst rund drei Monate später erreicht. Dies meldet die Sonntags-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe.

Hauptgrund für die massive Verzögerungen waren zahlreiche Probleme mit dem Aufstellen der neuen Antenne. In zahlreichen Regionen, einige werden diAx-intern bereits als Krisengebiete bezeichnet, sind aus Angst vor Elektrosmog von den Anwohnern viele Einsprachen eingegangen.

Für diesen Zustand macht diAx auch das Bundesamt für Kommunikation Bakom verantwortlich: Dieses hätte es unterlassen, die Bevölkerung bereits vor der Konzessionsvergabe über die möglichen Gefahren aufzuklären. Das Bakom lässt diesen Vorwurf nicht gelten.

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