runter und drauf

Preise nach oben und unten

Bei Catel gelten ab dem 01. November 1999 neue Tarife. Entgegen dem allgemeinen Trend werden einige Destinationen - vorallem in Osteuropa - teurer. Es gibt aber auch Preissenkungen. Der Nahbereichstarif gilt nur mehr für Preselection-Kunden.
Von Ralf Beyeler
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Catel hat ihre Preisstuktur auf den 01. November 1999 komplett umgestaltet. Die wichtigste Neuerung: Der Nahbereichstarif von Catel gibt es nur noch mit einer Preseletion. Wer also innerhalb des früheren Swisscom-Nahbereiches häufig am günstigsten telefonieren will, muss bei Catel eine Preseletion haben. Bisher konnten auch Call-by-Call-Kunden für 4.9 Rp./Min. bzw. 2.9 Rp./Min. telefonieren.

Neu berechnet Catel für Preseletion-Kunden und Call-by-Call-Kunden unterschiedliche Tarife. Der Inlandstarif tagsüber ändert sich für Preselectionkunden von 13.9 Rp./Min. auf 12.9 Rp./Min. Ebenfalls günstiger: Gespräche in Schweizerische Mobilfunknetze, die von Preselectionkunden für 43 Rp./Min. geführt werden können.

Grosse Änderungen gibt es bei den Auslandstarifen: So kann Gibraltar für bisher konkurrenzlose 27 Rp./Min. bzw. 25 Rp./Min. erreicht werden. Bisher kostete dieses Gespräch 90 Rp./Min. Billiger werden auch Gespräche nach Österreich und Liechtenstein: Je nach Tageszeit und Preselection- oder Call-by-Call-Tarif kosten diese Gespräche zwischen 15 und 20 Rp./Min. Bedeutend teurer wurden vorwiegend Destinationen in Osteuropa: Konnte Weissrussland und die Slowakei bisher für 35 Rp./Min. erreicht werden, bezahlt man ab dem 01. November 1999 zwischen 55 und 80 Rp./Min.

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