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zehnstellige Nummern billiger?

Das Bundesamt für Kommunikation prüft die Einführung von zehnstelligen Nummern anstatt der vorgesehenen neunstelligen. Dies käme bedeutend billiger.
Von Ralf Beyeler
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Die schweizerische Aufsichtsbehörde für die Telekommunikation, das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) prüft zusammen mit den betroffenen Kreisen möglichst einfache und kostengünstige Lösungen, um im Jahr 2002 den Telecomanbietern zusätzliche Telefonnummern zur Verfügung zu stellen. Das Wachstum des liberalisierten Telekommunikationsmarkt verlangt zusätzliche Telefonnummern. Die betroffenen Kreise sind interessiert, die nötigen Umstellungen möglichst kostengünstig vorzunehmen.

Das BAKOM hat dazu eine Tagung organisiert, an der diskutiert wurde, wie die Umnummerierung auszugestalten ist, um die Kosten und die Risiken der Umstellung niedrig zu halten. Es wurde der Vorschlag eingebracht, statt neunstellige Nummern zehnstellige einzuführen. In diesem Fall könnten die Nutzer ihre heutige Nummer weitgehend behalten, da die bestehende heutige Vorwahl in die Telefonnummer integriert wird. Damit liessen sich erhebliche Kosten sparen, man spricht von zwei bis drei Milliarden Franken.

Nicht gerüttelt wird allerdings an der Einführung der neuen Telefonnummern am 29. März 2002 - teltarif.ch berichtete.

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