ohne Erlaubnis?

FACTS: One.Tel beschäftigte MitarbeiterInnen ohne Arbeitserlaubnis

Von der französischen One.Tel-Niederlassung sollen MitarbeiterInnen ausgeliehen worden sein - ohne Arbeitsbewilligungen. Jetzt stehen die betroffenen MitarbeiterInnen auf der Strasse.
Von Ralf Beyeler
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Wie das Nachrichtenmagazin FACTS in seiner neuesten Ausgabe schreibt, hat One.Tel von der französischen One.Tel-Niederlassung mehrere Mitarbeiter ausgeliehen, ohne die dafür erforderliche Arbeitsbewilligung einzuholen.

Offiziell sagt One.Tel zu den Vorwürfen nichts, hinter vorgehaltener Hand wird erklärt, dass das Missgeschick passiert sei, weil One.Tel in der Schweiz derart schnell gewachsen sei und deshalb dringend zusätzliches Personal benötigt habe, so FACTS weiter. Das Einholen der Arbeitsbewilligung soll bei One.Tel schlicht vergessen worden sein. Bei der Konkurrenz löst das Verhalten von One.Tel Köpfschütteln aus, nicht zuletzt, da die Schweizerischen Behörden sehr kooperativ Arbeitsbewilligungen für EU-Bürger ausstellen.

Nachdem die MitarbeiterInnen sich informierten und den Vorgesetzten aufgefordert haben, ihren Status zu legalisieren, wurde ihnen noch gleichentags die Rückflugtickets nach Paris in die Hand gedrückt und ihnen mitgeteilt, dass sie entlassen seien.

Die MitarbeiterInnen haben sich nun einen Anwalt genommen, worauf ihnen One.Tel CHF 8'000.-- Entschädigung pro Person angeboten hat. One.Tel will jedoch den Ex-Angestellten keine Arbeitsbestätigung ausstellen, denn dies wäre ein Eingeständnis der Schwarzarbeit.

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