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Swisscom: Keine Satellitenkommunikation mehr

Ende 2001 stellt Swisscom die Satellitenkommunikation über ihre vier eigenen Bodenstationen ein. Für die 41 betroffenen MitarbeiterInnen besteht ein Sozialplan.
Von Ralf Beyeler
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Die Gründe für den Ausstieg liegen gemäss der Pressemitteilung von Swisscom im raschen Wandel in Technologie und Märkten der Telekommunikation. Über Glasfaserkabel können ernorme Datenmengen in kurzer Zeit und zu wesentlich geringeren Kosten übertragen werden. Zudem führen die grossen Distanzen zu Vezögerungen in der Kommunikation und wirken sich deshalb bei Telefongesprächen nachteilig aus. Die internationalen Telecom-Dienste werden heute mit Vorteil über andere Medien oder mit dem Einkauf von Dienstleistungen anderer Unternehmen angeboten. Mit dem Ausstieg kann sich Swisscom auf das Kerngeschäft in der Schweiz, in Europa und in Nordamerika konzentrieren.

Als Folge des Aussteigs rechnet Swisscom mit Kosteneinsparungen über die nächsten zehn Jahren vereilt von rund CHF 100 Millionen. Swisscom will die Basisstationen in Leuk, Zürich, Basel und Genf verkaufen oder abbrechen. Vom Rückzug aus dem Satelliten-Geschäft sind 41 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen, für die gemäss Swisscom ein Sozialplan besteht.

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