UMTS/GSM

10 Unternehmen wollen eine von vier UMTS-Lizenzen

Ausserdem bewerben sich fünf Unternehmen um drei Rest-Frequenzblöcke im GSM-Bereich.
Von Ralf Beyeler
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Zehn Unternehmen haben ihr Dossier für die Versteigerung von vier landesweiten Konzessionen der dritten Mobilfunkgeneration UMTS beim Bundesamt für Kommunikation eingereicht. Dabei handelt es sich um die Cablecom, dSpeed (diAx), Hutchison 3G Europe Investments, Orange, Sunrise, Swisscom, Team 3G (Telefonica, Sonera, One.Tel), Teldotcom, Telenor und die T-Mobile International (Deutsche Telekom). Die Bewerber müssen so z.B. nachweisen, dass durch die Erteilung einer Konzession der wirksame Wettbewerb nicht beeinträchtigt wird. Die Unterlagen müssen auch belegen, dass die Interessenten in der Lage sind, ihr Projekt in finanzieller, wirtschaftlicher und technischer Hinsicht erfolgreich abzuschliessen sind. Voraussichtlich Ende August wird die ComCom bekanntgeben, welche Bewerber die Voraussetzungen erfüllen und diese definitiv zur Auktion zulassen.

Die derzeit bestehenden Mobilfunksystem im GSM-Standard sind vorwiegend für die Sprachtelefonie entwickelt worden. Mit dem neuen UMTS-Standard sind Übertragungen von bis zu 2 MBit/s und damit breitbandige Anwendungen möglich.

Daneben wurden Konzessionen für drei Rest-Frequenzblöcke im GSM 900 MHz-Band ausgeschrieben. Neben den bestehenden Netzbetreibern diAx, Orange und Swisscom bewerben sich auch One.Tel und Telenor für diese Rest-Frequenzen.

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