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Geben Energiefirmen Aktienmehrheit an diAx ab?

Gemäss Sonntags-Zeitung findet morgen eine ausserordentliche Sitzung der diAx Holding statt.
Von Ralf Beyeler
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Gemäss einem Bericht in der heutigen Ausgabe der Sonntags-Zeitung treffen sich die Verwaltungsräte der diAx Holding morgen zu einer ausserordentlichen Sitzung. Einziges Traktandum soll die UMTS-Auktion sein.

Heute hält die diAx Holding, die mehrheitlich von Energiefirmen getragen wird, 60% am Telekom-Unternehmen diAx und die restlichen 40% werden von der amerikanischen SBC Communications gehalten. Es stellt sich nun die Frage, ob die Energiefirmen bereit sind, mehrere Milliarden Franken für das UMTS-Netz auszugeben. Einen Bereich, der nicht zum Kernbereich der Schweizer Elektrizitätswerke gehört.

Der Finanzchef des Energiebetreibers Watt AG sagte gegenüber der Sonntags-Zeitung, dass es verwunderlich wäre, wenn die Strombranche den zweitgrössten Telecomanbieter mehrheitlich besitzt. Nach Informationen der Sonntags-Zeitung haben offenbar die Deutsche Telekom sowie der britische Megakonzern Vodafone Interesse an diAx.

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