unmöglich

Nicht kostenlos, aber auch nicht teurer!!!

Gerüchte über Natel-Betrügereien und kostenloser SMS-Versand sind blanker Unfug
Von Ralf Beyeler
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In den letzten Tagen kamen in die Schweiz wieder in grösserer Zahl Gerüchte in Umlauf, bei denen es um Natel-Betrügereien und kostenlosen SMS-Versand geht.

Besonders schlimm ist der erste Fall: Es heisst, dass Betrügerbanden mit einem simplen Trick versuchen, auf Kosten anderer Handy-Besitzer zu telefonieren. Man solle auf gar keinen Fall Anrufe von einer bestimmten, veröffentlichten Zürcher Rufnummer entgegennehmen oder gar auf diese zurückrufen . Ansonsten könnten die Betrüger die SIM-Karte kopieren und auf Kosten Dritter telefonieren. Das ganz fiese an der Geschichte ist aber, dass es die Rufnummer wirklich gibt.

Daneben existieren im Web bereits seit längerer Zeit Geschichten, wonach nach dem Versenden einer SMS an eine bestimmte Nummer alle nachfolgenden SMS kostenlos sind. Auch dies entbehrt jeglicher Grundlage. Wenn Sie kostenlos SMS versenden möchten, nutzen Sie doch eines der zahlreichen Internet-Angebote.

Swisscom hat das Netz erneut auf Betrügereien untersucht, die ergeben hat, dass ein solcher Missbrauch nicht möglich ist. Swisscom rät den Natel-Kundinnen und Kunden nach wie vor, bei Erhalt von entsprechenden Warnungen, diese kommentarlos zu löschen. Vorallem sollen keine persönlichen Daten wie PIN oder Passwörter an Dritte weitergegeben werden. Hier wieder einmal der Hinweis, dass Mitarbeiterinnen von Mobilfunkbetreibern nie nach der PIN fragen. Und sollten Sie trotzdem danach gefragt werden, legen Sie am besten auf.

Auch bei diAx kennt man keine Betrügereien auf dem Mobilfunknetz. Orange-Pressesprecherin Therese Wenger dementiert diese Gerüchte auf schärfste und sagt, dass dies technisch schlicht unmöglich sei.

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