Rückzug

Telenor und One.Tel nehmen an GSM-Auktion nicht teil

Beginn der Auktion auf den 27. Oktober 2000 verschoben - Nichts mit dem grossangekündigten Preissenkungen im Mobilfunk
Von Ralf Beyeler
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Wie das Bundesamt für Kommunikation mitteilt, hat neben One.Tel auch die norwegische Telenor entschieden, nicht an der Versteigerung der drei GSM-Konzessionen teilzunehmen.

Mitte August 2000 sagte die Telenor in den News des Fernsehsenders TV3 noch, dass sie entschlossen sei, eine der drei Restfrequenzen zu erwerben. Es wurde ebenfalls eine grosse Ankündigung gemacht: Es sei ein leichtes, die tiefsten Preise anzubieten. Damit wird nach dem Rückzug nun nichts.

Das Bundesamt für Kommunikation hat daher den Start der Auktion, der für heute geplant war, auf den 27. Oktober 2000 verschoben. Bei den angebotenen Frequenzen handelt es sich um die ehemaligen Natel C-Frequenzen im traditionellen GSM 900-Frequenzbereich und aus zwei Frequenzblöcke im erweiterten GSM 900-Frequenzbereich. Die Konzessionen erlauben die Nutzung der entsprechenden Frequenzen ab dem 01. Januar 2001 bis zum 31. Mai 2008.

An der Versteigerung nehmen nun noch die drei bestehenden Mobilfunkanbieter Swisscom, Orange und diAx teil.

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