Senkung

Swisscom senkt Interkonnektionspreise

Netzzusammenschaltung bis zu 6% günstiger
Von Ralf Beyeler
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Swisscom reduziert basierend auf neuen Berechnungen nach der Methode LRIC (Long-run Incremental Cost), welche gemäss Fernmeldeverordnung ab dem 01. Januar 2000 angewendet wird, die Interkonnektionspreise für das Jahr 2001 um bis zu 6 Prozent. Nach Angaben von Swisscom liegt sie damit im europäischen Mittelfeld.

Die Interkonnektion regelt die Netzzusammenschaltung zwischen Alternativ-Anbietern und Swisscom. Damit erhalten die Alternativ-Anbieter Zugang zu drei Millionen Haushalten in der Schweiz.

Die Interkonnektionspreise unterscheiden sich je nach Dienstleistung und Benützung. Basierend auf der effektiven Verkehrsverteilung (Normaltarif 42%, Niedertarif 46% und Nachttarif 12%) und einer durchschnittlichen Gesprächsdauer von vier Minuten ergibt sich für die regionale Terminierung ein durchschnittlicher Preis von 1.6 Rp./Minute.

Vorallem die Tarife für die regionale Terminierung werden billiger. Bei der nationalen Terminierung wird nur die Grundgebühr pro Gespräch um maximal sechs hunderstel Rappen billiger. Daher werden Telekom-Anbieter mit mehr Verbindungspunkte zu Swisscom (so z.B. Sunrise) weniger Interkonnektion bezahlen während Anbieter mit wenig Verbindungspunkte zu Swisscom fast gleichviel wie bisher bezahlen.

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