ausgelagert

Swisscom will Projektierung, Bau und Unterhalt des Telecom-Festnetzes auslagern

Projektierung, Bau und Unterhalt gehört nicht zum Kerngeschäft
Von Ralf Beyeler
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In diesem Jahr kommunizierte Swisscom bereits die Auslagerung von 3000 Stellen sowie der Umwandlung des Konzerns in eine Gruppenstruktur mit der damit verbundenen schrittweisen Ausgliederung einzelner Geschäftsfelder.

Im Rahmen der konsequenten Umsetzung dieser strategischen Zielsetzungen plant Swisscom, den Bereich Projektierung, Bau und Unterhalt des Telecom-Festnetzes mit 900 Stellen auszulagern. Zu diesem Zweck führt Swisscom Gespräche mit Interessenten. Das Netz und die dazugehörenden Netzdaten bleiben weiterhin vollumfänglich im Eigentum von Swisscom.

Im Rahmen der Umwandlung in eine Gruppe will sich Swisscom konsequent auf die Kernkompetenzen konzentrieren. Projektierung, Bau und Unterhalt des Festnetzes gehören nicht zum Kerngeschäft des führenden Schweizer Telecom-Unternehmens. Deren geplante Auslagerung ermöglicht bei Swisscom die Konzentration auf Planung, Steuerung und Managment des Netzes und reduziert Kosten.

Swisscom will mit der Auslagerung die Marktchancen für diesen Bereich erheblich erhöhen, da diese Dienstleistungen dann auch anderen Telekommunikationsunternehmen sowie öffentlichen Institutionen wie Bund, Kantonen und Städten angeboten werden könnten.

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