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Und plötzlich sind es nur noch fünf

Fünf Bewerber nehmen an der Auktion teil - Sollte noch ein Anbieter vor dem Montag aussteigen, findet keine UMTS-Auktion statt
Von Ralf Beyeler
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Die Deutsche Telekom nimmt ebenfalls nicht an der Auktion um die UMTS-Lizenzen teil. Das Bundesamt für Kommunikation habe vom Rückzug auch erst vor wenigen Minuten erfahren, wie das BAKOM auf Anfrage von teltarif.ch erklärte.

Damit nehmen gemäss aktuellem Stand nur noch Swisscom, Orange, Sunrise, diAx-Tochter dspeed sowie Team 3 G (Telefonica) an der Auktion teil. Sollte sich noch ein weiterer Anbieter bis Montag, 9 Uhr, von der Auktion zurückziehen, findet diese nicht statt. Die Anbieter hätten dann die wohl in Europa einmalige Chance, eine UMTS-Lizenz zum Preis von je CHF 50 Millionen zu erwerben. Verglichen mit den Aber-Milliarden, die im übrigen Europa bezahlt worden sind, ein richtiges Schnäppchen.

Marc Furrer, Direktor des BAKOM, sagte dazu an einer Pressekonferenz, dass er durchaus damit leben könne, wenn die Lizenzen vergeben würden. Dies würde volkswirtschaftlich sogar Sinn machen, da die Netzbetreiber das Geld in die Infrastruktur investieren können und die Kundinnen und Kunden unter Umständen von billigeren Gesprächsgebühren profitieren könnten.

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