noch tiefer?

CASH: UMTS-Lizenz bereits für rund CHF 5 Millionen

Kommt das Zuteilungsverfahren zur Anwendung, fliesst sogar noch weniger Geld in die Staatskassen
Von Ralf Beyeler
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Wie die Wirtschaftszeitung CASH berichtet, könnten die UMTS-Lizenzen im Zuteilungsverfahren bereits ab CHF 5 Millionen für die ganze Laufzeit von 15 Jahren zu haben sein.

Sollte sich die Kommunikations-Kommission dazu entscheiden, die Auktion ganz abzubrechen, müsste sie gemäss Art. 24 des Fernmeldegesetz die Frequenzen einfach zuteilen. Als Grundlage würde in diesem Fall die Gebührenverordnung zur Anwendung kommen. Danach müssten alle Telekommunikationsanbieter für die Benutzung der UMTS-Frequenzen pro Jahr rund CHF 1.2 Millionen bezahlen. Auf die gesamte Laufzeit von 15 Jahren würde dies ein Totalpreis von rund CHF 20 Millionen ergeben.

Gewissheit über das "Wie weiter?" im UMTS-Debakel werden wir in zwei bis drei Wochen haben. Bis dann sollten sich die Behörden entschieden haben, welches Verfahren zur Anwendung kommen wird.

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