UMTS

UMTS-Auktion: Nur Orange bietet mehr als das Mindestgebot

Nach drei Runden: Swisscom, dspeed und Team 3G bieten je CHF 50 Millionen, Orange  55 Millionen
Von Ralf Beyeler
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Heute morgen um neun Uhr hat die Auktion um die schweizerischen UMTS-Frequenzen begonnen. Um die vier Lizenzen bewerben sich noch vier Unternehmen, so dass von einer Pseudo-Versteigerung gesprochen werden kann.

Nach drei Runden setzt Swisscom auf die erste Lizenz, dspeed auf die zweite, Orange auf die dritte und Team 3G auf die vierte. Orange bietet dafür CHF 55 Millionen und die übrigen Anbieter jeweils CHF 50 Millionen.

Genau 4.743 Sekunden (Sie lesen richtig, das Bundesamt für Kommunikation gibt die Zeit auf Tausendstel Sekunden an) nach der Eröffnung der Auktion kam das erste Gebot von dspeed. Das letzte Gebot in der ersten Runde kam nach 1 Minute 18 Sekunden durch Team 3G. Damit hat dspeed die Konzession 2 und Orange die Konzession 3.

In der zweiten Runde setzen sowohl Team 3G wie auch Swisscom auf die Lizenz Nr. 4. Team 3G gab ihr Gebot allerdings den Bruchteil einer Sekunde früher als Swisscom ab, womit Team 3G berücksichtigt worden ist.

Swisscom setzt nun in der dritten Runde auf die erste Lizenz.

Es kann nun davon ausgegangen werden, dass es keine neuen Gebote mehr geben wird. Damit spült die UMTS-Auktion CHF 205 Millionen in die Schweizer Bundeskasse. Im Vorfeld der Auktion wurde ursprünglich von Erlösen von mehreren Milliarden Franken gesprochen.

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