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Weko genehmigt Fusion zwischen diAx und Sunrise

Entwicklung auf dem Telekom-Markt wird weiter im Auge behalten
Von Ralf Beyeler
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Die Wettbewerbskommission Weko hat in einer eingehenden Prüfung festgestellt, dass durch die Fusion von diAx und Sunrise keine marktbeherrschende Stellung entstehen wird. Einzig im Internet-Markt wird das neue Unternehmen, TeleDenmark Communications Schweiz AG, einen sehr hohen Marktanteil haben.

Gemäss Weko sind im Festnetzbereich mehr als 200 Unternehmen tätig. Dies stimmt so nicht, da auf der entsprechenden Liste des Bundesamtes für Kommunikation BAKOM selbst regionale Kleinstprovider und Kabelnetzbetreiber aufgeführt sind, die keine Festnetzdienste anbieten. Weitere Firmen können Festnetzdienstleistungen anbieten, so dass der Markt weiterhin spielen soll. Da Sunrise im Mobilfunkmarkt nicht als Netzbetreiber tätig ist, kommt es mit dem Zusammenschluss nicht zu einer Verstärkung der Marktstellung von diAx und Sunrise.

Die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes hat zu erfreulichen Ergebnissen für die Konsumenten geführt, schreibt die Weko weiter. Bei der Analyse des Zusammenschlusses stellte die Weko aber erneut fest, dass der Wettbewerb in gewissen Bereichen noch nicht in gewünschtem Ausmass spielt. Als problematisch erachtet die Weko insbesondere die nach wie vor dominierende Stellung von Swisscom auf der letzten Meile und die begrenzte Anzahl Konzessionen im Mobilfunkmarkt.

Wie bisher wird die Weko den Telekommunikations-Markt weiter im Auge behalten.

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