Boom

Handyboom in den Entwicklungsländern

Mosambik hat ein Mobilfunk-Wachstum von 900%
Von Ralf Beyeler
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Wie der Netzticker der Wochenzeitung Netzwoche berichtet, boomt die Mobilfunkbranche in den Entwicklungsländern am meisten. Im Gegensatz zu den Industrieländern haben in den Entwicklungsländern die wenigsten Leute ein Festnetztelefon. Daher braucht man in der Dritten Welt häufig das Handy einfach zum Telefonieren, während wir das Handy zum mobilen Kommunizieren nutzen. Zudem haben in Entwicklungsländer wesentlich weniger Leute bereits ein Mobiltelefon, so dass die Wachstumschancen bedeutend höher sind.

Impossant sind die Wachstumszahlen auf jeden Fall: In Haiti wächst die Zahl der Mobilfunk-Benutzer um 150% und in Mosambik gar um 900%. Das Wachstum auf dem afrikanischen Kontigent beträgt 116%. Zum Vergleich: Das Wachstum in Europa (70%) oder in den Vereinigten Staaten (24%) ist bedeutend langsamer.

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