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Swisscom senkt Wiederverkaufspreise von ADSL

Damit werden wahrscheinlich auch die Kundinnen und Kunden günstiger via ADSL surfen können
Von Ralf Beyeler
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Swisscom senkt per 01. Februar 2001 die Preise des im letzten Jahr lancierten ADSL-Services markant. Das Angebot ermöglicht den Service-Providern, ihren Kundinnen und Kunden einen breitbandigen, IP-basierten Festnetz-Dienst anzubieten.

Swisscom senkt den Preis für den Anschluss mit 256 kBit/s Download und 64 kBit/s Upload um 44% auf CHF 39.-- und für den Anschluss mit 512 kBit/s um 53% auf CHF 54.--. Die einmaligen Mutations- und Einschaltgebühren (inkl. Ausschaltung) betragen neu noch CHF 200.--.

Der Grund für die massiven Preissenkungen: "Im Rahmen des Betriebsversuches und des dreimonatigen kommerziellen Betriebes des Swisscom ADSL-Angebotes konnten die technischen Betriebsprozesse optimiert und automatisiert werden, was zu tieferen Herstellkosten führte." Ausserdem will Swisscom Wholesale mit der Preissenkung die Verbreitung der neuen Technologie fördern.

Derzeit wird ADSL in Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, St. Gallen und Zürich angeboten. Ab Februar werden weitere Städte wie Aarau, Bellinzone, Sion, Fribourg, La-Chaux-de-Fondes, Lugano, Solothurn und Zug erschlossen. Menschen, die sich für ADSL interessieren, können unter www.swisscom.com/adsl nachsehen, ab wann ADSL für sie zur Verfügung steht.

BlueWin wird die Preise für die Endkunden auch senken. Derzeit kann zu den neuen Tarifen noch nichts gesagt werden. Von Econophone war bisher noch keine Stellungnahme erhältlich. diAx verkauft bisher noch keine ADSL-Produkte. Bereits früher liess das Unternehmen durchblicken, dass ADSL bei tieferen Tarife eine Alternative sein könnte. Ob diAx ADSL nach der Preissenkung anbieten wird, konnte diAx-Pressesprecherin Monika Walser gegenüber teltarif.ch noch nicht sagen.

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