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Probleme bei Umleitungen auf portierte Nummern

Anrufumleitungen aus dem Swisscom- und Orange-Netz auf eine portierte Nummer nicht möglich
Von Ralf Beyeler
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Seit dem 01. März 2000 kann man bei einem Wechsel der Mobilfunkgesellschaft die Nummer mitgenommen werden. Im Allgemeinen klappt diese sogenannte "Rufnummernportierung" ganz gut. Allerdings gibt es immer wieder "erstaunliche Fälle".

Ein teltarif.ch-Leser beklagte sich, dass Anrufumleitungen von seinem Swisscom-Handy aus auf ein Orange-Handy mit 079er-Rufnummer nicht funktionieren. Es kommt jeweils die Ansage, dass die Telefonnummer ungültig sei. Unsere Nachfrage bei den Netzbetreibern bestätigte das technische Problem.

Das Problem tritt konkret dann auf, wenn Kundinnen und Kunden von Swisscom oder Orange zu einem anderen Anbieter wechseln und die Nummern mitnehmen. Kundinnen und Kunden, die von diAx zu einem Mitbewerber wechseln, haben dieses Problem nicht. Swisscom und Orange hoffen, dass dieses Problem baldmöglichst behoben werden wird.

Als - allerdings teure - Notlösung empfiehlt Orange-Pressesprecherin Therese Wenger die Anrufumleitung über das Festnetz zu programmieren. Um auf unseren Fall zu Beginn dieses Artikels zurückzukommen: Wenn man das Swisscom-Handy auf einen Festnetzanschluss umleitet und dann von diesem Festnetzanschluss eine Anrufumleitung auf das Orange-Handy mit 079-Rufnummer programmiert, funktioniert die Umleitung einwandfrei.

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