Preisverfall

France Télécom senkt die Preisspanne für Orange-Börseneinführung

Offizielle Begründung für den Schritt ist die schlechte Marktsituation
Von dpa / Marie-Anne Winter
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France Télécom hat am Mittwoch die Preisspanne für die Börseneinführung ihrer Mobilfunktochter Orange auf 9,5 bis 11 Euro pro Aktie gesenkt. Der französische Telekommunikations-Konzern begründet das in einer Erklärung mit den herrschenden "schwierigen Marktbedingungen". Ursprünglich hatte der frühere Monopolist eine Spanne von 11,5 bis 13,5 Euro angesetzt. Die Senkung solle den Erfolg der Börseneinführung absichern sowie die weitere Kurs-Entwicklung der Aktie begünstigen, heißt es in dem Schreiben. France Telecom bietet 633 Millionen Orange-Aktien zum Verkauf an - 13 Prozent des Kapitals. Ein Aufstockung auf 15 Prozent ist möglich.

Nach der neuen Preisspanne würde Orange nur noch einen Börsenwert von 45,6 Milliarden bis 52,8 Milliarden Euro haben, statt der angepeilten 55,2 Milliarden bis 64,8 Milliarden Euro. In Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Italien endet das Kaufangebot für Privatanleger ebenso wie das globale Angebot für institutionelle Investoren an diesem Freitag. Die erste Börsennotierung ist für kommenden Montag geplant.

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