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Swisscom verdoppelt Reingewinn dank Vodafone

Mobilfunk bleibt Wachstumsgeschäft
Von Marie-Anne Winter
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Im 1. Quartal dieses Jahres hat die Swisscom ihren Umsatz im 1. Quartal 2001 gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozent auf 3,5 Milliarden CHF gesteigert. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 5,7 Prozent. Mit 664 Millionen Franken liegt das Betriebsergebnis knapp unter dem Niveau des Vorjahres. Der Nettoumsatz des Umternehmens legte um 4,8 Prozent auf 3,52 Milliarden CHF zu. Der Bereich Mobile trug mit einer Steigerung von 22,4 Prozent entscheidend zur Verbesserung bei. Seit Anfang Jahr hat die Swisscom 146 000 neue Kunden gewonnen. Mit 3,31 Millionen Kunden hält sie einen Marktanteil von 67 Prozent. Die Sparte Mobile trägt mit 20 Prozent zum Gesamtumsatz bei und bleibt unverändert das Wachstumsgeschäft der Swisscom.

Der Margenverlust in der Festnetztelefonie - der Umsatz sank nach der Preissenkung zum 1. März 2000 im Vergleich zum Vorjahr um 16,1 Prozent - konnte vor allem durch den gesteigerten EBITDA bei Mobile ausgelichen werden.

Der Reingewinn verdoppelte sich dank der Veräusserung von 25 Prozent der Swisscom Mobile auf 4,48 - im letzten Jahr waren es 2,06 - Milliarden CHF. Für das gesamte Geschäft im Jahr 2001 rechnet Swisscom mit einem leichten Umsatzwachstum und einem niedrigeren Betriebsergebnis als im Vorjahr. Durch den Beteiligungsverkauf an Vodafone und die Veräusserung von zwei Immobilienpaketen (im Wert von 2,55 Milliarden CHF) erwartet die Swisscom einen deutlich höheren Reingewinn. Die Börse hat das Quartalsergebnis positiv aufgenommen, die Swisscom-Titel legten bei Handelseröffnung um 3,4 Prozent auf 441 CHF zu.

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