geschlagen

Ritter der Kommunikation

Die Entwicklung zur Informationsgesellschaft ist auch in der Schweiz längst eine Tatsache
Kommentare (4574)
AAA
Teilen

Auch in der Schweiz deuten Zeichen auf eine bestehende digitale Spaltung hin. Unter dem Patronat von Bundespräsident Moritz Leuenberger lancieren das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) und das Bundesamt für Kultur (BAK) in diesem Zusammenhang einen Wettbewerb. Die besten Projekte, die einer noch breiteren Bevölkerung den Zugang zu den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) ermöglichen oder erleichtern, werden mit dem Preis "Ritter der Kommunikation" ausgezeichnet.

Die Entwicklung zur Informationsgesellschaft ist auch in der Schweiz längst eine Tatsache. Die zunehmende Bedeutung der neuen Medien setzt einen kompetenten technischen und inhaltlichen Umgang mit den ICT voraus. Aus unterschiedlichsten Gründen bleiben trotz staatlicher Förderung, Modellanwendungen und einer sehr guten Telekom-Infrastruktur Teile der Bevölkerung von dieser Entwicklung ausgeschlossen. Es droht die digitale Spaltung der Gesellschaft.

In der Gestaltung der Informationsgesellschaft können gerade junge Menschen Verantwortung übernehmen. Sie benützen die ICT mit Leichtigkeit und Begeisterung. Oft verfügen sie zudem über beträchtliches Fachwissen. Dieses Potential und ihre Kreativität erlaubt es ihnen, auch in der Überwindung der digitalen Spaltung neue Wege zu gehen.

Vor diesem Hintergrund schreiben heute unter dem Patronat von Bundespräsident Moritz Leuenberger das BAKOM und das BAK zum ersten Mal den Wettbewerb "Ritter der Kommunikation" aus. Junge Menschen bis 30 Jahre können Projekte einreichen, die zur Überwindung der digitalen Spaltung beitragen und den Umgang mit den ICT fördern.

Der "Ritter der Kommunikation" versteht sich als Anerkennungspreis und ist mit 50'000.– CHF pro Jahr dotiert. Im Jahr 2001 werden Projekte bewertet, die im Zeitraum vom 01.09.2000–31.08.2001 bereits angelaufen sind. Einsendeschluss ist der 14. September 2001. Eine Jury mit Fachleuten der Bereiche ICT, Jugend und Soziales beurteilt die eingereichten Projekte und bestimmt die Gewinnerinnen und Gewinner. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem sozialen Aspekt und der Nachhaltigkeit der Projekte.

Teilen