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Grösstes Wachstum der letzten Jahre in der Telecom-Branche

Mobilfunk ist der stärkste Wachstumsfaktor
Von Karin Petzke
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Der Umsatz in der Telecombranche wuchs im Jahre 2000 um 22,2 Prozent bzw. um 4,8 Milliarden CHF auf 26,4 Milliarden CHF. Als Folge der massiven Verkehrszunahme und trotz des Preiszerfalls der Dienstleistungen ist der Umsatz der Netzbetreiber um 28 Prozent auf 18 Milliarden CHF gestiegen. Die Lieferanten ihrerseits haben für 8,4 Milliarden, oder 10 Prozent mehr als im Vorjahr, Ausrüstungen geliefert. Die per Ende April 2001 4,81 Millionen Mobilkunden sind ein massgebender Wachstumsfaktor der Telecombranche. 2/3 der Bevölkerung sind bereits mit einem Handy ausgerüstet.

Aufgrund des GSM-Netzausbaus und der Gebühren für die WLL-Lizenzen sind die Investitionen im Jahre 2000 weiterhin stark gestiegen. Die Gesamtinvestitionen betrugen 4 280 Mio. CHF, das sind 16 Prozent des Branchenumsatzes und circa zweieinhalb mal so viel als 1997.

Gegenläufige Entwicklungen beherrschen zur Zeit den Arbeitsmarkt. Einerseits hat sich der Personalabbau bei Swisscom fortgesetzt, und einige alternative Netzbetreiber mussten unter dem Konkurrenzdruck ihren Aufbau verlangsamen oder aufgeben. Andererseits hat insbesondere die Mobilkommunikation bei den Lieferanten und auch bei den Mobilnetzbetreibern neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Laufe des Jahres ist der Personalbestand um 400 auf 43 900 angestiegen.

Das ab Ende des Jahres 2000 rauher gewordene wirtschaftliche Klima in der Telecombranche lässt vermuten, dass die Zuwachsrate im Jahre 2001 nicht mehr so hoch sein wird.

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