Halbjahresbilanz

Halbjahresbericht der Swisscom AG

Swisscom übertrifft im ersten Halbjahr die Erwartungen
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Swisscom kann für das erste Halbjahr 2001 einen erfreulichen Zwischenbericht präsentieren: Bei einem um 2,8 Prozent höheren Umsatz von CHF 7,02 Mrd. stieg das operative Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahreswert um 8,3 Prozent auf CHF 2,28 Mrd. Das Betriebsergebnis (EBIT vor Gewinn aus Veräusserung von Immobilien) übertrifft mit CHF 1,21 Mrd. das Vorjahr um 8,8 Prozent. Der hohe Reingewinn von CHF 5,36 Mrd. resultiert vor allem aus der Veräusserung von 25 Prozent der Swisscom Mobile AG an Vodafone und dem Verkauf von Immobilen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 erwartet Swisscom ein leichtes Umsatzwachstum und einen deutlich höheren Reingewinn als im Jahr 2000. Bei stabilem Marktumfeld im zweiten Halbjahr strebt Swisscom einen EBITDA für 2001 in der Höhe des Vorjahres an.

Mit einer Umsatzsteigerung von 18,5 Prozent auf CHF 1'528 Mio. im Vergleich zum Vorjahressemester ist Mobile weiterhin das Wachstumsgeschäft von Swisscom. Im ersten Halbjahr 2001 konnten 259'000 Neukunden gewonnen werden, womit der Kundenbestand per 30. Juni auf 3,43 Mio. ansteigt. Der Anteil der Prepaid-Kunden hat sich im ersten Halbjahr 2001 um 2,3 Prozentpunkte auf 40 Prozent erhöht. Da die Neukunden im Durchschnitt weniger telefonieren, liegt der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde (ARPU) mit CHF 83 unter dem Niveau des Jahresende 2000 von CHF 89. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr rund 1,2 Mrd. SMS versandt. Trotz der Abflachung des SMS-Wachstums im zweiten Quartal 2001 stieg das Volumen gegenüber der Vorjahresperiode um 390 Prozent. Die Roamingumsätze liegen aufgrund des fortschreitenden Netzausbaus der Mitbewerber und von Marktanteilsverlusten unter den Vorjahreswerten. Die EBITDA-Marge von Mobile konnte trotz der im Vorjahresvergleich um 10,7 Prozent erhöhten Betriebsaufwendungen von 44,2 Prozent auf 48 Prozent gesteigert werden. Aus dem Wachstum des Kunden- und Verkehrsvolumens resultieren direkt ein erhöhter Materialaufwand und erhöhte Personalaufwendungen durch die wachstumsbedingte Ausweitung der Unternehmensstrukturen. Hingegen konnten die Kosten für die Gewinnung und das Halten der Kunden im Vorjahresvergleich um 18,9 Prozent reduziert werden.

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