Wachstum

Swisscom legt gute Zahlen vor

Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um 16,5 Prozent gestiegen
Von Marie-Anne Winter
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Der Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom konnte in den ersten neun Monaten seine Ertragslage weiter verbessern. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) nahm im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 7,8 Prozent auf 3,44 Milliarden Franken zu. Wie Swisscom heute bekannt gab, stieg der Reingewinn wegen des Verkaufs von 25 Prozent von Swisscom Mobile an Vodafone und von zwei Immobilienpaketen auf CHF 5,75 Milliarden (in der Vorjahresperiode waren es CHF 3 Milliarden). Die Nettoverschuldung wurde im Jahr 2001 vollständig abgebaut und Swisscom weist per 30. September Nettofinanzmittel in Höhe von CHF 2,82 Milliarden aus.

Der Umsatz aus dem Telefonverkehr verzeichnete vor allem wegen tieferen Preisen einen Rückgang von 7,6 Prozent auf CHF 823 Millionen. Die Verkehrsvolumen sind im nationalen Telefonverkehr im Vorjahresvergleich um 7,1 Prozent gesunken und im internationalen Telefonverkehr um 4,3 Prozent angestiegen. Der Internet- und der Transitverkehr zu Mobile nahmen im Vergleich zum Vorjahr erheblich zu. Der EBITDA dieses Segments erhöhte sich dank dem gesteigerten Umsatz mit anderen Segmenten gegenüber dem Vorjahr um 62,3 Prozent auf CHF 125 Millionen.

Für das vierte Quartal rechnet die Swisscom damit, dass sich die positive Ertragsentwicklung abgeschwächt fortsetzen wird. Das Wachstum in der Mobiltelefonie und des deutschen Mobil Service Providers debitel verlangsame sich wegen hoher Marktdurchdringung.

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