Countdown

Ab 29. März muss die Ortsvorwahl auch bei lokalen Gesprächen gewählt werden

Erst 16 Prozent wählen schon jetzt die Vorwahl bei jedem Gespräch mit
Von Karin Müller

Spätestens ab dem 29. März muss auch bei Lokalverbindungen immer die Ortsvorwahl mitgewählt werden. Im November letzten Jahres war diese Umstellung nur in geringem Umfang bekannt. Heute sind immerhin bereits 56 Prozent der Bevölkerung über diese Änderung informiert, auch wenn der genaue Zeitpunkt der Einführung nur schlecht bekannt ist. Obwohl bereits jetzt das neue Verfahren genutzt werden kann, telefonieren im Lokalbereich im Festnetz aber erst knapp 16 Prozent mit Vorwahl.

Die Umstellung gilt für alle Rufnummern des Festnetzes (auch ISDN- oder Fax-Nummern) und des Mobilnetzes, die Notruf- und Kurznummern bleiben weiterhin dreistellig und werden nach wie vor ohne Vorwahl gewählt. Grundsätzlich hat die Nummerierung 2002 keinen Einfluss auf die Tarife. Die lokalen Verbindungen, die mit Vorwahl gewählt werden, werden aber dem preselectionierten Fernmeldedienstanbieter übermittelt. Deshalb empfiehlt das BAKOM allen Telefonbenützerinnen und -benützern, die mit der sogenannten Preselection telefonieren, sich bei ihrem Fernmeldedienstanbieter zu erkundigen, welchen Lokaltarif er anbietet.

Alle Telefonnummern, die ohne Vorwahl in Speicher einprogrammiert worden sind, müssen auf das neue Format angepasst werden, insbesondere die Nummern von Alarmanlagen oder Sicherheitssystemen. Diese Anpassung kann schon heute vorgenommen werden, denn es ist bereits jetzt möglich, mit Vorwahl lokal zu telefonieren.