Aufschub

UMTS-Start verzögert sich um bis zu zwei Jahre

ComCom verlängert Fristen bis Ende 2004
Von Hayo Lücke

Nach dem Aufschub in Spanien, wurde nun auch in der Schweiz der Start des Mobilfunkstandards UTMS verschoben. Aufgrund technischer Schwierigkeiten und hoher Entwicklungskosten hat die eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) die Fristen zum Start des UMTS-Betriebes bis Ende 2004 verlängert. Dies berichtet die SonntagsZeitung auf ihrem Online-Portal.

Ursprünglich sollten die vier Lizenz-Inhaber Orange, sunrise, Swisscom Mobile und Telefonica bis Ende 2002 mindestens 50 Prozent der schweizer Haushalte mit UMTS versorgen. Aufgrund technischer Schwierigkeiten und hoher Entwicklungskosten wurde die Frist nun um zwei weitere Jahre bis Ende 2004 verlängert. Den Mobilfunkanbietern bleibt damit noch reichlich Zeit, die an sie gestellten Forderungen zu erfüllen. Sollte ein Anbieter die festgelegten 50 Prozent aller Haushalte vor Ende 2004 erreichen, könnte der Start natürlich auch schon eher erfolgen.