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Neue Zahlen zum schweizer Telekommunikationsmarkt

Insgesamt 79 Prozent der Schweizer telefonieren mobil
Von Hayo Lücke
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Das Bakom hat neue Zahlen für den schweizer Telekommunikationsmarkt veröffentlicht. Anhand der umfassenden Dokumentation "Indikatoren zur Entwicklung der Telekommunikation in der Schweiz - Sammlung aus diversen Quellen" lassen sich zahlreiche Fakten über die neuesten Entwicklungen zusammentragen.

So ist der Index der Konsumentenpreise für Fernmeldedienste, zu denen die Festnetz- und Mobilfunktelefonie ebenso wie die Internetzugänge gehören, zwischen dem Beginn der Liberalisierung im Februar 1998 und Februar diesen Jahres um insgesamt 31,2 Prozent gesunken. Insbesondere die gesunkenen Preise für Verbindungen im Festnetz machen hier einen grossen Anteil aus.

Die Anzahl an Mobilfunkabonnements stieg zwischen Ende 2001 und Ende 2002 um neun Prozent an. Insgesamt telefonieren damit inzwischen 79 Prozent der schweizer Gesamtbevölkerung mobil. Der Anteil an Prepaid-Kunden beträgt 40 Prozent. Eine nahezu marktbeherrschende Stellung nimmt gemessen am Marktanteil nach wie vor die Swisscom ein. Insgesamt 63 Prozent aller Mobilfunkkunden nutzen das Netz von Swisscom Mobile. Weit abgeschlagen folgen sunrise mit 20 Prozent und Orange mit 17 Prozent.

Grosses Wachstumspotential liefert der Internetmarkt. 2,56 Millionen Schweizer verwendeten bis Ende 2002 das Internet mindestens zweimal pro Woche. Die Anzahl der Kunden, die sich per Abonnement an einen der Internetprovider gebunden haben, stieg um 13 auf nun 35 Prozent. Insgesamt erhöhte sich die Anzahl der Internetnutzer über 14 Jahre um acht Prozent. Den grössten Wachstumsmotor machen bei den Internetzugängen die breitbandigen ADSL-Zugänge aus. Insgesamt sind in der Schweiz inzwischen 455'220 Breitbandanschlüsse aufgeschaltet worden. Hiervon fallen 195'000 auf ADSL-Zugänge, 260'000 Kunden nutzen ein Kabelmodem für den Internetzugang. Der Anteil der Kabelmodems sinkt jedoch rapide.

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