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Telekom Austria im Halbjahr über den Erwartungen

Swisscom-Übernahmekandidat steigert Gewinn um 31,1 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum
Von dpa / Hayo Lücke
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Eine Nachricht, die für die Swisscom im Zuge der angedachten Übernahme interessant sein dürfte, kommt heute aus Österreich von der Telekom Austria. Österreichs grösstes Telekommunikationsunternehmen hat im ersten Halbjahr 2003 mehr verdient als erwartet. Der Gewinn lag mit 71,3 Millionen Euro (106,95 Millionen Franken) um 31,1 Prozent über dem des ersten Halbjahres 2002. Die Umsätze stiegen um 1,8 Prozent auf 1,932 Milliarden Euro (knapp 2,9 Milliarden Franken), teilte das in Wien ansässige Unternehmen mit. Telekom Austria hatte im Juni 2002 die restlichen 25 Prozent an der Mobilfunktochter mobilkom austria übernommen, was nach Angaben des Unternehmens zu dem Gewinnsprung beitrug.

Die Halbjahreszahlen lagen über den Erwartungen der Analysten. Das gilt auch für das Betriebsergebnis (EBIT), das angesichts höherer Abschreibungen um sechs Prozent auf 204,2 Millionen Euro (306,3 Millionen Franken) zurückging. "Das Wireless-Segment setzt den erfolgreichen Kurs fort und zeigt eine kontinuierlich stärkere Performance", sagte Vorstandschef Heinz Sundt. Das solide operative Ergebnis und die niedrigeren Sachanlagenzugängen hätten zum Schuldenabbau beigetragen.

Die Zahl der Mitarbeiter fiel gegenüber Dezember um rund 250 auf 14'718. Bis Jahresende sollen weitere 600 Arbeitsplätze wegfallen. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einer Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen. Wegen der bilanzwirksam werdenden Wiedereingliederung von mobilkom austria werde der Jahresgewinn wachsen.

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