Weiterentwicklung

Cablecom: Mehr Speed für weniger Abogebühr

Cablecom mischt den Breitbandmarkt neu auf
Von Hayo Lücke
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Da die breitbandigen ADSL-Zugänge den Kabel-Zugängen immer mehr den Rang ablaufen, tritt Cablecom nun die Flucht nach vorn an - mit deutlichen Geschwindigkeitsaufschlägen bei seiner Produktreihe "hispeed".

Bisher standen im Downstream maximal bis zu 300 bzw. 600 kBit/s zur Verfügung, ab sofort sind Bandbreiten von 1'000 bzw. 2'000 kBit/s im Angebot. Entsprechend geändert wurden auch die Produktbezeichnungen für die beiden Kabelzugänge. Diese heissen nun hispeed 1000 und hispeed 2000. Doch nicht nur die Geschwindigkeit im Downstream wurde deutlich angehoben, auch im Upstream wurde die Performance verdoppelt. Hier stehen im Tarif hispeed 1000 neuerdings bis zu 200 kBit/s zur Verfügung, wer sich für den schnelleren Tarif hispeed 2000 entscheidet, kann bis zu 400 kBit/s im Upstream nutzen.

Trotz der höheren Geschwindigkeiten sinken die monatlichen Grundgebühren. Für hispeed 1000 sind 60 Franken pro Monat zu zahlen, für die bisherige 300er Variante waren es 64 Euro. Für hispeed 2000 müssen monatlich 75 Franken gezahlt werden für hispeed 600 waren es bisher 80 Franken. Unverändert bestehen bleibt das Angebot mit 128 kBit/s im Down- und 64 kBit/s im Upstream für 40 Franken, ergänzend hinzu kommt das Angebot hispeed 500 mit bis zu 500 kBit/s im Downstream und 100 kBit/s im Upstream, das monatlich 45 Franken kostet. Ferner steht für 150 Franken monatlich der Tarif hispeed 3'000 zur Verfügung, der im Downstream eine Geschwindigkeit von bis zu 3'000 kBit/s ermöglicht, im Upstream stehen bis zu 800 kBit/s zur Verfügung.

Insgesamt hat Cablecom derzeit 1,5 Millionen Kunden, von denen 1,1 Millionen die hispeed-Angebote nutzen können. Derzeit nutzen aber gerade einmal 190'000 User einen der breitbandigen Kabel-Internetzugänge.

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