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sunrise ändert GPRS-Preise

Künftig bezahlen die Kunden nach einem gestaffelten Abrechnungsmodell
Von Björn Brodersen
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Der Mobilfunknetzbetreiber sunrise hat seine GPRS-Tarife geändert. Privatkunden können jetzt zwischen jeweils zwei gestaffelten Optionen für die Nutzung des mobilen Internets über GPRS sowie für die WAP-Nutzung über GPRS wählen. Für sunrise pronto-Abonnenten stehen dafür jeweils ein Volumentarif bereit.

Im Standard-GPRS-Tarif sowie in der GPRS pro-Option gilt künftig: Vielsurfer zahlen verhältnismässig weniger, Wenigsurfer mehr. Mobiles Surfen im Internet sowie die Nutzung von POP-, SMTP-, IMAP- oder FTP-Diensten kostet für Kunden mit einem sunrise value- oder einem anderen Privatkunden-Abonnement im Standardtarife jetzt zwei Rappen pro Kilobyte bei einem monatlichen Verbrauch von weniger als einem Megabyte. Wer mehr Daten im Monat via GPRS überträgt, zahlt bei einem Gesamtverbrauch von bis fünf Megabyte im Monat 0,75 Rappen pro Kilobyte. Bei noch höherem Verbrauch fallen pro Kilobyte 0,35 Rappen an.

In der GPRS pro-Option fällt jeweils nur ein Drittel des Standardpreises an, dafür müssen die Kunden aber eine zusätzliche Monatspauschale von zehn Franken bezahlen. Die selben Preise fallen für Datenübertragungen über den im Handy integrierten WAP-Browser an. sunrise pronto-Kunden zahlen für das mobile Surfen im Internet sowie für das WAPpen zwölf Franken pro Megabyte.

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