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Terrestrisches Digital-TV kommt mit Verzögerung

SRG rechnet mit einem Start im Frühjahr
Von Volker Schäfer
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Der noch für November geplante Start des digitalen terrestrischen Fernsehens (DVB-T) im Grossraum Zürich und in der Ostschweiz muss auf das Frühjahr 2006 verschoben werden. Nach Angaben der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) nimmt die Koordinierung der für das digitale Antennenfernsehen vorgesehenen Frequenzen deutlich mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich gedacht. Insbesondere die Abstimmung der Sendekanäle mit dem benachbarten Ausland sei noch nicht abgeschlossen.

Bislang ist das digitale Fernsehen im Oberengadin, im Wallis, im Tessin und in der Westschweiz auf Sendung. Anfang nächsten Jahres soll Presseberichten zufolge der Start im Kanton Glarus erfolgen. Im Frühjahr folgen neben Zürich und der Ostschweiz auch der Nordwesten mit der Region Basel und der Norden mit Schaffhausen und Umgebung.

In etwa einem Jahr sollen die Zentralschweiz und Basel erschlossen werden, Graubünden und das Mittelland folgen 2007, das Wallis 2008 und bis in zehn Jahren soll der Fernsehempfang in der gesamten Schweiz auf die digitale Technik umgestellt werden. In Nachbarländern wie Deutschland werden schon jetzt zahlreiche Ballungsgebiete mit DVB-T versorgt. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten planen - wie die SRG in der Schweiz - inzwischen einen flächendeckenden Ausbau. Davon betroffen ist auch der terrestrische Empfang deutscher Fernsehsender in der Schweiz.

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