Erfolg

M-Budget-Mobile übertrifft alle Erwartungen

126'000 Kunden legten sich bis Jahresende die SIM-Karte zu
Von Björn Brodersen

Die Einführung des Prepaid-Mobilfunkangebots M-Budget Mobile hat die Erwartungen des Anbieters Migros und des Netzbetreibers Swisscom Mobile deutlich übertroffen. Nach Angaben von Migros wurden bis zum Jahreswechsel rund 126'000 SIM-Karten verkauft. Bereits drei Tage nach dem Markstart am 12. September 2005 hatten 30'000 Kunden bei dem neuen Angebot zugegriffen, bis zum Jahreswechsel wurde ursprünglich die Zahl von 50'000 anvisiert.

Die vorausbezahlte Mobilfunkkarte von Migros kostet 19.80 Franken und enthält ein Gesprächsguthaben von 15 Franken. Nach den jüngsten Preissenkungen bei M-Budget Mobile beträgt der Minutenpreis für Gespräche in sämtliche Schweizer Telefonnetze einheitlich 37 Rappen. Der Versand einer SMS-Nachricht kostet dauerhaft 10 Rappen für alle Kunden, die sich vor dem 30. Juni 2006 registrieren lassen. Migros tritt mit dem Abspruch auf, der günstigste Prepaid-Mobilfunkanbieter auf dem Schweizer Markt zu sein. Ähnlich günstige Minutenpreise bietet - wie unser Vergleich der aktuellen Angebote zeigt - zurzeit nur das neue Angebot von cablecom.

Mit dem Sony Ericsson J300i, dem Motorola V180 und dem Siemens A75 stehen den Neukunden drei subventionierte Handys zur Auswahl. Zusatzdienste wie die Combox oder der MMS-Versand sind nicht verfügbar. Die Aufladung ist via Mobile Value Card möglich, die es in den Grössen von 10 Franken und 30 Franken gibt.