Push-Mail

Orange verbessert Blackberry-Service

Ausserdem neuer Handheld im Angebot

Orange hat den Blackberry Internet Service verbessert. Die Version 2.0 des E-Mail-Pushdienstes bietet zahlreiche neue Funktionen. Wie bisher können bis zu zehn beliebige Mail-Konten in den Pushdienst mit einbezogen werden. Dabei kann jetzt jedes einzelne Konto mit separater Absender-Adresse, separatem Absender-Namen, automatischer Signatur, Filter und separater Inbox individuell auf dem Gerät konfiguriert werden, während die elektronische Post bislang gesammelt in einem Konto landete.

Ein weiteres neues Feature ist, dass Mails nun komplett am Handheld verwaltet werden bzw. als gelesen, ungelesen oder auch gelöscht gekennzeichnet werden können. Die am Blackberry vorgenommenen Änderungen werden auch im E-Mail-Postfach auf dem PC automatisch übernommen.

Wie Orange weiter mitteilte, ist es nicht mehr nötig, dass die Anwender ihre E-Mail-Konten über das Internet verwalten oder sich Gedanken über den Speicherplatz machen. Das Blackberry-System stellt nun automatisch sicher, dass immer genügend Speicherplatz für neue Mails vorhanden ist. Die ältesten Nachrichten werden nach 30 Tagen auf dem Handheld gelöscht.

Blackberry 8700 neu im Angebot

Als aktuelles Modell bietet Orange derzeit den Blackberry 8700 an. Dabei handelt es sich um ein Quadband-GSM-Telefon. Die Datenübertragung erfolgt per GPRS. Dank des hochauflösenden QVGA-Displays mit 320 mal 240 Pixel lassen sich auch E-Mail-Anhänge (zum Beispiel Word-, Excel-, Powerpoint-, PDF- oder Grafikdateien) gut betrachten. Die Display-Helligkeit passt sich dem Umgebungslicht an. Der Hersteller gibt die maximale Standby-Zeit mit 16 Tagen an.

Orange verkauft den Handheld ohne Vertrag für 799 Franken. Mit Vertrag werden - je nach gewähltem Tarif - Preise zwischen 299 und 469 Franken verlangt. Der Blackberry-Service kostet inklusive 5 MB Datentransfer 20 Franken im Monat. Darüber hinausgehender Datenverkehr wird mit 2 Franken pro MB tarifiert.