Einnahmen

Bund erlöst 3,2 Milliarden Franken durch Aktienverkauf

Bundesanteil an der Swisscom ist auf 54,8 Prozent gesunken
Von Björn Brodersen
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Der Bund hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr Swisscom-Aktien im Wert von 3,2 Milliarden verkauft. Durch die Beteiligung am Aktienrückkauf der Swisscom und Verkäufe am Markt sei die Bundesbeteiligung an der Swisscom Ende 2006 auf 31'087'764 Aktien bzw. 54,8 Prozent gesunken. Ende 2005 betrug der Bundesanteil noch 62,4 Prozent.

Durch den Abbau seines Aktienbestandes will der Bund seinen Anteil an der Swisscom mittelfristig unter Berücksichtigung der Marktverhältnisse auf das Niveau von 50 Prozent plus eine Aktie senken. Die ausserordentlichen Einnahmen aus dem Verkauf der Swisscom-Aktien von 3,2 Milliarden Franken sind gemäss Finanzhaushaltsgesetz für den Schuldenabbau bestimmt.

Beim Aktienrückkaufprogramm der Swisscom hat der Bund 4'834'890 Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 438 Franken veräussert, was einem Gegenwert von rund 2,1 Milliarden Franken entspricht. Darüber hinaus hat der Bund den Angaben zufolge im Jahre 2006 weitere 2'470'570 Swisscom-Aktien am Markt mit einem durchschnittlichen Kurs von 440 Franken pro Aktie abgestossen. Der damit erzielte Erlös beläuft sich auf rund 1,1 Milliarden Franken.

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