Digital-Radio

Bakom: Anhörung zu DAB-Gesuchen

Acht Sendeplätze im Digital-Radio für 18 Bewerber
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Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat die öffentliche Anhörung zu den Gesuchen für die neuen digitalen Radioprogramme eröffnet. Die 18 eingegangenen Bewerbungen für die insgesamt acht ausgeschriebenen Konzessionen sind auf der Website der Behörde aufgelistet. Stellungnahmen können bis zum 2. März elektronisch eingereicht werden.

Das Bakom hatte im vergangenen Jahr insgesamt acht sprachregionale Radiokonzessionen ausgeschrieben, die den Veranstaltern ein Zugangsrecht zur neuen digitalen Radioplattform Digital Audio Broadcasting (DAB) garantieren. Am Ende des vergangenen Jahres lagen insgesamt 18 gültige Bewerbungen vor. Das Bakom werde nun die Eingaben prüfen und dem Vorsteher des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Bundesrat Moritz Leuenberger, acht Gesuche zur Konzessionierung gemäss dem neuen Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) vorschlagen. Basis für die Beurteilung sind Zuschlagskriterien, die in der Ausschreibung publiziert worden sind. Wichtigstes Kriterium ist die Attraktivitätssteigerung der neuen Technologie DAB.

Zu den Bewerbern gehören fast alle Deutsch-Schweizer Privatradios mit neuen Formaten, etwa einem Tourismusradio. Es ist vorgesehen, dass auch die öffentlich-rechtliche SRG auf der neuen DAB-Plattform zwei von ihren Programmen anbieten wird. In diesem Zusammenhang hat sie ein Gesuch für ein englischsprachiges nationales Radioprogramm (World Radio Switzerland) und für ein deutschsprachiges Nachrichtenprogramm eingereicht.

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