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Offiziell: Swisscom bringt Apple iPhone in die Schweiz

Kunden können sich für weitere Informationen registrieren
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Gerüchte über eine Vermarktung des Apple iPhone durch Swisscom Mobile halten sich bereits seit einigen Monaten. Jetzt hat der Netzbetreiber offiziell bestätigt, das Multimedia-Handy im Laufe dieses Jahres seinen Kunden anzubieten. Einen genauen Zeitrahmen für den Vermarktungsstart nannte die Swisscom allerdings nicht. Ebenso wurde nicht angekündigt, ob das Unternehmen nur die erwartete neue iPhone-Generation mit UMTS-Unterstützung, oder auch das bisherige Modell vermarkten wird.

Auf der Swisscom-Homepage [Link entfernt] können sich Interessenten für weitere Informationen rund um das Apple iPhone registrieren. Der Netzbetreiber will die Kunden dann informieren, wenn weitere Details wie der Verkaufsstart, die Tarife oder auch die Kaufpreise feststehen. Unklar ist, ob Swisscom Mobile das iPhone als einziger Netzbetreiber in der Schweiz verkauft oder ob es ähnlich wie in Italien oder Australien mehrere Firmen geben wird, die das Kulthandy anbieten.

Bereits 25 000 iPhones im Swisscom-Netz aktiv

Einem Bericht des Online-Portals Macnotes zufolge hat ein Swisscom-Sprecher unterdessen bestätigt, dass schon jetzt rund 25 000 iPhones im Mobilfunknetz des ehemaligen Monopolunternehmens im Einsatz sind. Diese Geräte wurden im Ausland bezogen und entsperrt, so dass sie auch mit einer schweizerischen SIM-Karte funktionieren.

Mit Deutschland, Österreich und Frankreich wird das iPhone bereits in drei Nachbarländern der Schweiz verkauft. Dabei ist das Handy in Frankreich auch ohne Vertrag zu bekommen. Allerdings wird zur Aktivierung ein französischer iTunes-Account benötigt. Vereinzelt boten auch schon Händler in der Schweiz aus den USA importierte iPhones an.

Bei entsperrten Geräten nicht alle Features nutzbar

Nachteil bei Nutzung eines nicht offiziell für die Schweiz bestimmten Geräts: Es können nicht alle Funktionen genutzt werden. So funktioniert die Visual Mailbox nur mit einem offiziell für das iPhone bestimmten Vertrag. Ausserdem besteht die Gefahr, dass nach einem Firmware-Update der zuvor aufgehobene SIM-Lock wieder vorhanden ist und es eine Weile dauert, bis erneut die Möglichkeit zum Entsperren besteht.

Nicht zuletzt verliert man durch einen unautorisierten Eingriff in die Firmware auch den Verlust der Hersteller-Garantie. Dafür kann das gewünschte Handy mit einer beliebigen Vertrags- oder Prepaidkarte genutzt werden, während man bei der offiziellen iPhone-Vermarktung auf einige wenige Preismodelle festgelegt ist.

Apple iPhone 2.0 kommt am 9. Juni

Wie inzwischen bekannt wurde, wird Apple-Chef Steve Jobs am 9. Juni die Eröffnungsrede zur Entwicklerkonferenz WWDC halten. Dabei wird es einem Bericht des Online-Portals iFun zufolge unter anderem um OS X iPhone gehen, wie sich das neue Betriebssystem dem Bericht zufolge offiziell nennt. Nach wie vor keine offizielle Bestätigung gibt es dafür, dass Apple gleichzeitig auch die neue iPhone-Generation mit UMTS-Unterstützung vorstellt.

Allerdings ist die Lieferbarkeit der bisherigen iPhone-Modelle in den bisherigen Märkten inzwischen stark eingeschränkt. Zudem hat AT&T, der amerikanische Netzbetreiber, der das Apple-Handy exklusiv vermarktet, in seinem Online-Shop zwischenzeitlich ein "iPhone black" als zusätzliches Modell gelistet, das es zumindest derzeit noch nicht gibt. Branchengerüchten zufolge könnte dies ein Platzhalter für die UMTS-Variante des Apple iPhone sein.

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