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Swisscom nach drei Quartalen mit weniger Gewinn

Das iPhone bescherte dem Unternehmen neue Abonnements-Kunden
Von Anja Zimmermann mit Material von dpa
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Der Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom hat in den ersten neun Monaten 2008 zwar mehr umgesetzt, unter dem Strich aber weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Reingewinn sank um 19,4 Prozent auf 1,3 Milliarden Franken, wie Swisscom heute mitteilte. Der Umsatz legte dank der im Mai 2007 erfolgten Übernahme des italienischen Breitbandanbieters Fastweb um 12,4 Prozent auf 9,0 Milliarden Franken zu.

Der Verkauf des iPhone ab Mitte Juli führte zu einem überdurchschnittlichen Zuwachs der Abonnements-Kunden im dritten Quartal. In zweieinhalb Monaten seien laut Swisscom 100'000 Geräte verkauft worden. Der mit neuen Mobilfunk-Datendiensten (ohne SMS) erzielte Umsatz stieg binnen Jahresfrist um 33 Prozent auf 277 Millionen Franken. Die durchschnittliche Anzahl Minuten pro Mobilfunk-Teilnehmer und Monat (AMPU) stieg im gleichen Zeitraum um 2,7 Prozent auf 114 Franken, der durchschnittliche Umsatz pro Mobilfunk-Teilnehmer und Monat (ARPU) dagegen sank auf Grund von Preissenkungen um 8,6 Prozent auf 53 Franken.

Die Jahresziele für 2008 bleiben bestehen, allerdings werde der Nettoumsatz, bedingt durch die aktuelle Währungsentwicklung, von 12,3 Milliarden Franken nicht ganz erreicht.

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