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Swisscom-Kunden profitieren von Konjunkturkrise

Telefonieren ins Fest- und Mobilfunknetz kann bis zu 10 Prozent billiger werden
Von Anja Zimmermann
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Obwohl noch keine genaue Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vorliegt, ist sich Swisscom-Chef Carsten Schloter sicher, dass das Unternehmen das angestrebte Ergebnis erreicht habe. So äusserte er sich zumindest zuletzt in einem Interview zur aktuellen Situation des Telekommunikationsunternehmens mit Sonntag-online. Von der Wirtschaftskrise sei nichts zu spüren. Der Zukauf des italienischen Breitband-Anbieters Fastweb konnte den Umsatz im vergangenen Jahr deutlich steigern. Fastweb sei es ebenfalls zu verdanken, dass Swisscom dem Bund für das Geschäftsjahr 2008 zwischen 20 und 25 Prozent mehr Mittel ausschütten kann. Das entspräche einer Summe von rund 710 Millionen Franken.

Aber auch die Kunden können profitieren: Wegen der Entbündelung im Festnetz ist es möglich, dass das Unternehmen den Kunden Preisabschläge zwischen fünf und zehn Prozent gewährt. Einzelne Angebote im Mobil- und auch im Festnetz können sogar deutlich günstiger werden. Schloter gibt jedoch auch zu, dass die Mindereinnahmen - auch bedingt durch die Preissenkungen, die der Markt erfordert - durch andere Geschäftsfelder im kommenden Jahr wahrscheinlich nicht kompensiert werden können.

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