Unterm Hammer

BAKOM plant neue Vergabe von Mobilfunkfrequenzen

Öffentliche Konsultation soll die Modalitäten klären
Von Steffen Herget
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Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) plant eine neue Vergabe von Mobilfunkfrequenzen, möglicherweise mit einer Versteigerung. Zuletzt sollte im Jahr 2000 eine solche Versteigerung in der Schweiz durchgeführt werden. Wegen des Rückzugs verschiedener Anbieter im Vorfeld wurde die Versteigerung zunächst verschoben, schlussendlich abgesagt und die Frequenzen stattdessen schlicht unter den Bewerbern verteilt.

Aktuell steht die Vergebung neuer Frequenzen zwischen 790 und 862 MHz, die ab 2015 genutzt werden sollen, sowie bestehender Frequenzen, die zu 2013 und 2016 wieder frei werden und aktuell an Swisscom, Sunrise, Orange und In&Phone vergeben sind. Zunächst findet bis Ende Juni eine öffentliche Konsultation statt, wie die Vergabe letzten Endes realisiert werden soll, die endgültige Ausschreibung wird für 2010 erwartet. Die Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) sieht die Chancen für den Markteintritt eines neuen Anbieters als gering an und spricht sich gegen eventuelle Massnahmen zur Förderung eines solchen Eintritts aus.

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