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Tarifänderung bei sunrise: Kein Kündigungsrecht

Kunden können Ton-Indikator und Netz-Abfrage nutzen
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Ab morgen sind Gespräche innerhalb des sunrise-Netzes aus tariflicher Sicht wie berichtet nicht immer netzinterne Gespräche. Wie der Netzbetreiber mitgeteilt hat, wird man "im Sinne einer besseren Transparenz" nur noch dann netzinterne Gespräche als solche berechnen, wenn der Nutzer auch ein sunrise-Produkt nutzt. Nutzt der Angerufene einen Anbieter, der lediglich das sunrise-Netz als Infrastruktur nutzt, sonst aber eigene Dienste anbietet, so ist das Gespräch ab morgen nicht mehr netzintern.

Für die Kunden kann das deutliche Nachteile bedeuten. Wenn der Kunde mit einer netzinternen Flatrate beispielsweise einen Kunden bei Lebara anruft, so ist dieses Gespräch ab morgen kostenpflichtig. Doch seinen Vertrag deswegen vorzeitig beenden können die Kunden deswegen nicht. "Wir sehen ein ausserordentliches Kündigungsrecht nicht als gegeben", heisst es bei sunrise auf Nachfrage. Eine etwaige Preiserhöhung sei nur bei ganz wenigen Kunden "erheblich". "Diese haben wir individuell kontaktiert, um ihnen alternative Tarife anzubieten."

Ab morgen sollen die Kunden abfragen können, ob es sich bei dem geführten Telefonat um ein netzinternes Gespräch handelt oder ein netzexternes. Mit dem Code *109*<Telefonnummer># ist eine entsprechende Abfrage möglich. sunrise bietet noch eine zweite Informations-Möglichkeit an. "Der Kunde kann mit dem Code *148# einen Signalton zuschalten, der jedesmal bei der Verbindung mit einem anderen Mobilfunkanbieter ertönt", erläutert sunrise auf Nachfrage.

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